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Tiergesundheit

Tack: BSE-Kontrollsystem funktioniert

von , am
21.01.2014

Bei dem an atypischer Boviner Spongiformer Enzephalopathie (BSE) erkrankten Rind im Landkreis Oder-Spree hat es sich um einen Einzelfall in der 80 Tiere umfassenden Herde gehandelt.

Das teilte das brandenburgische Gesundheitsministerium am vergangenen Do. 16.1.2014 in Potsdam mit. Die BSE-Ergebnisse der vorsorglich getöteten Risikotiere seien negativ gewesen.

Die Überprüfung des Einsatzes von Futter- und Düngemitteln habe darüber hinaus ergeben, dass keine tierischen Eiweiße verfüttert und keine tiermehlhaltigen Düngemittel eingesetzt worden seien. Somit könne ausgeschlossen werden, dass weitere Tiere oder Herden des Betriebes betroffen seien, erklärte das Ministerium.

Die tierseuchenrechtliche Sperre des Bestandes sei mit sofortiger Wirkung aufgehoben worden. Für Ressortchefin Anita Tack hat der aktuelle Fall gezeigt, dass das BSE-Kontrollsystem funktioniert. Die Verbraucher könnten weiterhin beruhigt ihr
Steak essen. Entsprechende vorsorgliche Tests sorgten dafür, dass keine Produkte von erkrankten Tieren in den Handel kämen. Die notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung seien kurzfristig und gewissenhaft umgesetzt worden. © AgE / Foto: Riesberg
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