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Tierhaltung

Gruppenhaltung von Kälbern erleichtert ihnen das Lernen und Anpassen

von , am
26.03.2014

Scheinbar wirkt sich die Haltung in kleinen Gruppen nach der Geburt auf die Lernfähigkeit junger Milchkühe aus.

Wie kanadische Wissenschaftler herausfanden, erleichtert der frühe Kontakt mit Artgenossen die Anpassung an automatische Fütterungs und Melksysteme. Demnach haben es Kälber, die nach der Geburt einzeln gehalten werden, später schwerer sich anzupassen. In kognitiven Tests konnten die Wissenschaftler zeigen, das z.B. die in der Gruppe aufgewachsenen Kälber schneller an Veränderungen anpassen und in der Lage sind, Verbindungen zwischen 2 Ereignissen zu knüpfen.

Die einzeln aufgezogenen Kälber sind dies dagegen nicht. Die Wissenschaftler schließen aus diesen Experimenten, dass Kälber voneinander lernen und sich schneller an geänderte Situationen anpassen. Das erleichtert auch die Eingewöhnung in größere Gruppen.

Auf Basis dieser Ergebnisse empfehlen die Experten, noch nicht entwöhnte Kälber
in Zweier oder DreierGruppen unterzubringen. © Text: Vetion/aid / Foto: Maucher
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