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Tierhaltung

Tierschutzverordnung ändert sich in der Schweiz

von , am
22.01.2014

Schweizer Bundesrat schließt damit Rechtlücken und passt verbesserungswürdige Bestimmungen an.

Der Schweizer Bundesrat hat beschlossen, die Tierschutzverordnung (TSchV) und mit ihr zusammenhängende Verordnungen zu ändern. Dadurch werden Rechtslücken geschlossen und verbesserungswürdige Bestimmungen angepasst. Die Änderungen traten zum 1. Januar 2014 in Kraft.

Neu bei Rindern verboten sind in der Tierschutzverordnung, Art. 17: 
  • das Verabreichen von Stoffen und Erzeugnissen, die das natürliche Temperament und das 
Verhalten des Tieres ändern; -  das Einsetzen von Fremdkörpern;
  • das enge Einbinden der Sprunggelenke und der Entzug von Gewebeflüssigkeit im Bereich der Sprunggelenke zu Präsentationszwecken;
  • das Verabreichen von Stoffen und Erzeugnissen in den Pansen mittels Sonde;
  • mechanische, physikalische oder elektrische Eingriffe am Euter und lange Zwischenmelkzeiten, welche die natürliche Form des Euters verändern oder zu einem unnatürlichen Füllungs- zustand führen.
  • Medizinische Eingriffe – zum Beispiel das Einsetzen eines Magneten in den Netzmagen (Haube) als Schutz vor metallischen Fremdkörpern oder das Einsetzen eines Bolus gegen Parasiten – sind dagegen weiterhin erlaubt.
© Text: Bundesamt für Veterinärwesen / Foto: AllebaziB (Fotolia)
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