Login
Tierschauen und Vermarktung

Großer Auftrieb am Zuger Stierenmarkt

von , am
11.09.2015

Rund 12.000 Besucher kamen zum 125. Zuger Stierenmarkt: Der "Stieremärt" ist ein wichtiger Termin nicht fur für die Züchter, sondern für die gesamte Bevölkerung.

Der Glenn-Sohn Marc von Josef Kiser/Ennetmoos NW wurde 'Mister Zug' dank einer Beurteilung von 5-5-5 für Rahmen, Becken und Fundament sowie gesamt 96 Punkten. © Braunvieh Schweiz
Zu bestaunen waren 260 Braunviehstiere, soviel wie seit 10 Jahren nicht mehr. Traditional wurden neben den Stieren mit Brown-Swiss-Blut (149) auch viele OB-Stiere präsentiert (111), dort hat der Natursprung noch eine besondere Bedeutung. Die Qualität der Stiere war noch besser als in den letzten Jahren, so Oberpreisrichter Stefan Hodel.
 
Am Mittwochnachmittag wurden die Abteilungssieger geehrt. Insgesamt 14 Stierenhalter erhielten für ihre Stiere eine Gold-, 20 eine Silber- und 59 eine Bronzemedaille. Zoettel (Lorenz OB x Varo OB) von Franz Schindler/Goldau SZ verteidigte den Mister OB-Titel.
 
Bei den Braunvieh-Stieren gewann Marc (Glenn x Payoff) von Josef Kiser aus Ennetmoos NW erstmals diese Auszeichnung. Nelgor-Sohn Neos (MV Jackpot) von Armin Ott/Oberägeri ZG wurde Junior-Champion. Bei der OB-Junior-Wahl siegte Loreno (Lord x Vogt) von Ernst Brunner, Bubikon ZH.
 
Als Jubiläumsattraktion gab es noch 2 weitere Wettbewerbe: Den Genetikpreis beim OB sicherte sich Velasco von Hans und Fritz Moser/Fahrni BE. Braunvieh-Sieger wurde Juri von Xaver und Beat von Rickenbach aus Lachen SZ. Den Betriebscup entschied Eugen Hitz/Trimbach SO vor Franz Schindler/Goldau SZ und den Gebrüdern Winterberger/Meiringen BE für sich.
 
{BILD:643020:jpg}An beiden Markttagen wurden insgesamt 37 (Vorjahr 35) Stiere oder gut 14 % (Vorjahr 15 %) der Stiere für durchschnittlich 2664 SFr. (Vorjahr 2766 SFr.) verkauft. Der Höchstpreis betrug 4000 SFr. (Vorjahr 5000 SFr.). Bei der Auktion der weiblichen Tiere kamen 41 Rinder und Kühe unter den Hammer. Der Durchschnittspreis über alle Kategorien betrug 4390 SFr. (Vorjahr 4067 SFr.). Damit knackte die von Auktionator Bruno Furrer geführte Versteigerung wiederum die 4000er-Marke. Den Höchstpreis erzielte das Rind Brookings Janice von Martin Reichmuth mit 10.200 SFr.
 
Auch folgende 5 Tiere erzielten Preise über 6000 SFr.:
8700 SFr. für Blooming Andorra von Felix Schneider/Schwendi,
7600 SFr. für Castelli BS Blooming Bounty von G-Wal Mountain Cows/Bürglen UR,
7100 SFr. für Gubelmann Salomon Diamond von Josef Gubelmann/Neuhaus SG,
6100 SFr. für Ippo Urmel von Donat Malär/Valbella,
6000 SFr. für Suissgfeller Jongleur Sophia von Simon und Peter Gfeller/Kappelen.
Die Zuger Auktion gilt als Barometer für die kommende Viehhandelssaison. © BV CH/JB
Auch interessant