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Tierschauen und Vermarktung

Stimmungsvoll und hochkarätig

von , am
25.03.2014

"Jung, motiviert und engagiert", so lautet der Slogan der Österreichischen Jungzüchtervereinigung (ÖJV) und wahrlich, diesem Motto wurde der Züchternachwuchs aus 7 Bundesländern beim großen Championat im Agrarzentrum-West in Imst voll und ganz gerecht.

Jubel bei Martin Rahm/Ramsau mit seiner Jolden-Tochter Suleika. © Riesberg
In 21 Gruppen konnte sich die Jugend mit ihren Rindern im Typ- und Vorführwettbewerb messen. 4 Gruppenentscheide standen beim Braunvieh an. Durch die Reihen prächtig entwickelte Braunviehrinder von österreichischen Spitzenzuchtbetrieben gab es zu bestaunen.

Groß war die Spannung, als der Preisrichter des Typwettbewerbs, Daniel Gasser aus Südtirol, zunächst die Gruppensieger bekannt gab, die da lauteten:
 
  • Corelia (V: Cooper), VF: Johannes Schöler/Fügenberg, Tirol
  • Luise (V: Jongleur), VF: Christian Huber/Galtür, Tirol
  • Lara (V: Wurl ET), VF: Andreas Laimböck/Fügen, Tirol
  • Suleika (V: Jolden), VF: Martun Rahm/Ramsau im Zillertal, Tirol
Und im Anschluss den Rassechampions bestimmte.  In einem starken Finale fiel seine Entscheidung schließlich auf die gut entwickelte Jolden-Tochter Suleika mit der feinen Fessel und einer Top-Oberlinie am Halfter von Martin Rahm aus Ramsau im Zillertal, der diesen Sieg euphorisch feierte.

Die Niederländerin Erika Rijneveld nahm ihre Aufgabe als Preisrichterin im Vorführwettbewerb äußerst genau und brauchte den Zeitplan etwas ins Schleudern. „Doch jeder soll wissen woran er ist“, betonte sie. Man konnte gespannt sein, welcher Jungzüchter ihren Anforderungen am besten gerecht würde.
Die besten Vorführer aus den Braunviehgruppen waren:
 
  • Maximilian Schachner mit Hildegard (V: Mike)/St. Michael, Steiermark
  • Sebastian Schaffer mit Laureen (V: Mike)/Kleinlobming, Steiermark
  • Florian Knapp mit Blue (V: Blooming)/Weerberg, Tirol
  • Christian Jenewein mit Soraya (V: Chris)/Navis, Tirol
Aus den sehr starken rasseübergreifenden Halbfinals schafften es jeweils zwei mal drei ins Finale beim Junior- bzw. Senior-Wettbewerb. Bei den Jüngeren war schließlich Hannes Paller/Krieglach (Steiermark) mit seinem Holstein-Rind Missisippi (V: Lawn Boy) nicht zu schlagen.
 
Reservechampion wurde hier ebenfalls ein ‚Steirer-Bua‘ und zwar Lukas Jeitler/Hatzendorf mit seinem Fleckvieh-Rind (V: Wyoming). Bei den älteren Jungzüchtern ging an diesem Tag für die niederländische Preisrichterin kein Weg an einer Vorarlbergerin vorbei, nämlich Nicole Matt aus Schlins mit ihrem Holstein-Rind Mandy (V: Dempsey). Der Titel des Reservechampions ging mit Sebastian Schaffer/Kleinlobming ebenfalls an einen Steirer und eben den besten Braunvieh-Vorführer des Wettbewerbs. Er führte die Mike-Tochter Laureen am Halfter.

Im stimmungsvollen Kreativwettberwerb, an dem insgesamt neun Fachschulen aus ganz Österreich teilnahmen, holte sich die LFS Hohenlehen (NÖ) den großen Pokal, knapp gefolgt von der FS Otterbach (OÖ) und der LLA Weitau (T).
 
„Für die gute Zusammenarbeit möchte ich mich besonders beim Tiroler Braunvieh-Zuchtverband bedanken“, betonte die Obfrau der ÖJV Gerlinde Halbartschlager. Sogar der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter ließ es sich nicht nehmen, der Jugend in Imst seine Aufwartung zu machen und war voll des Lobes für die Organisatoren und Teilnehmer und auch der Obmann der Rinderzucht Austria, ÖR Anton Wagner, freute sich angesichts soviel Einsatz und Ehrgeiz: „Wir haben die Jugend und die Jugend ist unsere Zukunft.“ © Max Riesberg 
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