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Tierzucht

AHG plant neue Auktionshalle

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Josef Berchtold, Fleckvieh
am
27.01.2017

Die Allgäuer Herdebuchgesellschaft führt ihre Auktionen in der Schwabenhalle Buchloe sowie in der Allgäuhalle Kempten durch. In Kempten möchte die AHG jetzt "raus aus der Stadt". Das gab der Vorsitzende Norbert Meggle auf den BZG-Versammlungen des größten deutschen Braunviehverbandes bekannt.

Mann am Mikrofon
Derzeit vermarktet die Allgäuer Herdebuchgesellschaft (AHG) in der 1928 erbauten Allgäuhalle in Kempten jährlich rund 3000 Kühe und 18.000 Kälber. Die Halle gehört der Stadt Kempten, die AHG hat sich dort eingemietet. Doch die Vermarktung mitten in der Stadt und besonders die Parkplatzsituation werden immer schwieriger, wie Meggle sagte, deshalb habe man den Neubau einer Viehvermarktungshalle beschlossen. Auch den Standort in Buchloe wolle man erhalten. Geplant sei der Neubau der Versteigerungshalle am nördöstlichen Stadtrand Kemptens, so Meggle auf der BZG-Versammlung in Ruderatshofen. Es handelt sich um ein Grundstück in der Nähe der Autobahnausfahrt Leubas, auf das die AHG eine Kaufoption hat. Wie die Allgäuer Zeitung berichtet, sehe man den von der AHG geplanten Standort seitens der Stadt als problematisch. In jedem Fall habe man großes Interesse, die AHG in Kempten zu halten und denke über Alternativstandorte für den Neubau nach, falls sich dieser am geplanten Standort nicht realisieren lässt.
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