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Tierzucht

Braunvieh-Stier Huray ist tot

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© Josef Berchtold
Helmut Goßner
am
15.01.2018

In der Nacht zum 13. Januar 2018 ist der Spitzenvererber Huray im Alter von 15 Jahren friedlich in seiner Box entschlafen.

Der Hussli-Sohn Huray wurde im September 2002 auf dem Betrieb der Familie Brader in Dickenreishausen geboren und entstammt der Siray-Tochter Laura, welche im Euter mit 96 Punkten eingestuft wurde.

Aufgezogen wurde dieser Ausnahmebulle von Hans Groß aus Lauben, der ihn im Oktober 2003 zur Körung auf der Auktion in Buchloe vorstellte. Bei der Auktion wurde dieser späte Hussli-Sohn von der Besamungsstation Greifenberg angekauft.

Synonym für leistungsstarke deutsche Braunviehbullen

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Huray (Hussli x Siray) © Luca Nolli/Greifenberg

Seine erste Nachzuchtschau fand im April 2008 in Buchloe statt und begeisterte die Züchter aus ganz Europa. Seine Nachkommen überzeugen auch mit Leistung, was an diversen Toplisten ersichtlich ist.

Die Zuchtwertlisten weltweit werden nach wie vor von seinen Töchtern stark beeinflusst. Aktuell sind in Mitteleuropa über 26.000 Töchter in der Zuchtwertschätzung erfasst. Auch auf der väterlichen Seite hat er seine Spuren mit über 330 Söhnen weltweit an Besamungsstationen hinterlassen. Stellvertretend seien hier die Stiere

  • Harley
  • Husold
  • Hanover

genannt. Mit Huray verliert die Braunviehzucht einen Leistungsgaranten, der den Namen des deutschen Braunviehs international geprägt hat.
 

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