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Südtiroler Braunviehzuchtverband

Daniel Gasser ist jetzt "Bauer im Vollerwerb"

Josef Berchtold, Fleckvieh
am
07.07.2016

Der 1. September 2005 war der erste Arbeitstag für Daniel Gasser beim Südtiroler Braunviehzuchtverband. Fast elf Jahre später hat Gasser seine Tätigkeit dort beendet, Ende Juni 2016 und mit viel Wehmut, wie er sagt.

Fast elf Jahre später hat Gasser seine Tätigkeit dort beendet, Ende Juni 2016 und mit viel Wehmut, wie er sagt. Der eigene Bergbauernbetrieb mit 40 Kühen und Nachzucht steht für ihn jetzt im Mittelpunkt. "Ich werde mich in Zukunft in Vollzeit meinem landwirtschaftlichen Betrieb widmen", sagt der 40-jährige.
Gasser hat für Superbrown rund 250 Stiere angekauft. Vererber wie Vivid, Hardy, Noel, Nike, Vacum, Poster oder Mike wurden besonders in Südtirol stark eingesetzt. Und einige "heiße Eisen" hat er noch im Feuer. Wer weiß, vielleicht wird einer seiner letzten Ankäufe auch einer der besten, ein knapp halbjähriger Blooming-Sohn aus Payssli Noa aus der Tedesca-Kuhfamilie zählt mit ITE 1219, Exterieur 140 und Euter 150 zu den Hoffnungsträgern in der "Superbrown-Jugend".

Die Auswahl von Nachzuchtgruppen, die Organisation von Fototouren und der Spermazukauf zählten ebenfalls zu Gassers Tätigkeiten. Und natürlich das Preisrichten, Daniel Gasser hat zahlreiche Schauen in ganz Europa gerichtet.  

Im eigenen Betrieb sorgt der Eigenbestandsbesamer dafür, dass sich gute Braunviehgenetik stärker vermehrt:  Rund 90 Prozent der Kühe werden gesext besamt und so können jährlich etwa 20 Kuhkälber verkauft werden.

Daniel Gasser hat mehrere Ehrenämter, ist Präsident des Südtiroler Beratungsringes für Berglandwirtschaft, Obmann des Absolventenvereines für berglandwirtschaftliche Schulen sowie Vorstandsmitglied des Milchhofes Brixen und Mitglied des Bezirkbauernrates. Langeweile sollte als auch in Zukunft nicht aufkommen.

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