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Tierzucht

Glenn beherrscht die Schweizer Szene

von , am
07.03.2014

Eine Auswertung aller aufgetriebenen Kühe unterstreicht, wie stark Glenn derzeit die Schweizer Braunviehszene beherrscht.

Töchter von Glenn und besonders die Kuh Glenn Glena dominierten die Schweizer IGBS-Schau. © Berchtold
Glenn Glena vor Nesta Jalta und Glenn Gordana, das waren die Champions der IGBS-Schau 2014, wie bereits berichtet. Eine Auswertung aller aufgetriebenen Kühe unterstreicht, wie stark Glenn derzeit die Schweizer Braunviehszene beherrscht. Die 120 Kühe auf der IGBS-Schau stammten von 50 Stieren ab. 

Glenn allein stellte 29 der 120 Kühe und hatte in den 11 regulären Abteilungen 8 Podestkühe, also Kühe auf den Rängen 1 bis 3. 

In der Schweiz ist Glenn mit GZW 125 auch in Sachen Zuchtwert gut dabei. Über 4000 Töchter haben dort abgekalbt und bescheren ihm mit GZW 125, MW 126, Exterieur +1,78 und Fitness 104 eine überragende Rolle in der Braunviehzucht. Bei mittlerer Milchmenge (+613) bestechen das Eiweiß (+0,18) und die Melkbarkeit (117).

Glenn Schwachpunkte seiner Vererbung sind die Persistenz (ZW 83) und der Kalbeverlauf der Töchter. Im Exterieur missfällt lediglich die Sprunggelenksausprägung (-1,05), insgesamt sind Zuchtwerte von +2,5 Rahmen, +2,9 Becken, +0,4 Fundament und +1,9 Euter bei 3675 linear beschriebenen Töchtern überragend.

Glenn ist in der Schweiz auch ein bedeutender Bullenvater, seine ersten Söhne kommen derzeit mit Töchtern in Milch.
 
Weitere Stiere, die mit ihren Töchtern auf der IGBS-Schau sehr erfolgreich waren: Hinter Glenn (29 Kühe/ 8 Podestplätze) waren in St. Gallen vor allem Töchter von Vigor (11 Kühe/ 3 Podestplätze), Nesta und Jolden (je 7 Kühe / 3 Podestplätze), Zaster (6 Kühe/ 2 Podestplätze), Huray (4 Kühe/ 1 Podestplatz) sowie Wagor (3 Kühe) zu sehen. ©  JB
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