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Wirtschaft

Deutsche Fleischerzeugung steigt auf Rekordniveau

von , am
04.03.2015

Die Schlacht- und Zerlegebetriebe in Deutschland haben 2014 so viel Fleisch produziert wie niemals zuvor.

Wie das Statistische Bundesamt auf Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte, erhöhte sich die gewerbliche Fleischerzeugung im Vorjahresvergleich um 1,3 % auf die neue Höchstmarke von 8,18 Mio. t. Das bisherige Rekordergebnis von 2011 wurde demnach leicht übertroffen.
 
Für das jüngste Produktionswachstum sorgte insbesondere die anhaltende Dynamik am Geflügelmarkt mit einem Anstieg der Erzeugung gegenüber 2013 um 4,8 % auf 1,53 Mio. t. Die Produktion von Schweinefleisch stieg hingegen nur um 0,3 % auf 5,51 Mio. t an.
 
Erstmals seit 3 Jahren wurden 2014 wieder mehr Rinder geschlachtet, die betreffende Fleischmenge legte um 1,7 % auf fast 1,13 Mio. t zu. Insgesamt wurden 3,55 Mio. Rinder an die gewerblichen Schlachthäuser verkauft, also 1,9 % mehr als 2013. Maßgeblich dafür war vor allem, dass sich die Rinderhalter vermehrt von Altkühen trennten, deren Schlachtaufkommen um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr anstieg.
 
Marktexperten zufolge war dies auch auf den Rückgang des Milchpreises und die Überlieferung der Quote zurückzuführen. Der Anteil des Rindfleisches an der Gesamterzeugung beträgt 13,8 %. © Text: AgE/ Foto: Contrastwerkstatt (Fotolia.com)
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