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Wirtschaft

Landwirtschaft verbessert ihre Umweltbilanz

von , am
07.02.2014

Die Umweltbelastung durch die Landwirtschaft hat sich in den Industriestaaten zwischen den Jahren 2000 und 2010 verringert, obwohl die Produktion zeitgleich leicht gestiegen ist.

Das geht aus der aktuellen Ausgabe von „Environment at a Glance“ hervor, die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) jetzt herausgegeben hat. Demnach erhöhte sich die Agrarproduktion im gesamten OECD-Raum in der ersten Dekade des neuen Jahrtausends schwächer als noch in den 1990er Jahren, legte aber insgesamt um etwa 1 % zu.

Parallel dazu sank der Analyse zufolge insbesondere durch einen effizienteren Düngemitteleinsatz der Stickstoff-Überschuss der Landwirtschaft in den OECD-Staaten um insgesamt ungefähr 1 %, der Phosphor-Überschuss sogar um etwa 5 %.

Auch die Treibhausgasemissionen und der Wasserverbrauch bewegten sich nach unten. Die Ergebnisse seien angesichts weiterhin hoher Umweltbelastungen durch die Landwirtschaft in zahlreichen OECD-Ländern kein Grund zur Entwarnung, sie belegten aber eine zunehmende Entkopplung der Produktion von negativen Einflüssen auf die Umwelt, betont die Organisation. Ähnlich fällt deren Analyse für die Gesamtwirtschaft im OECD-Raum aus. In den 10 Jahren bis 2010 seien durchaus Fortschritte erzielt worden, sie seien jedoch nicht ausreichend, um „unsere natürlichen Ressourcen für die Zukunft zu sichern“. © Text: AgE / Foto: Oliver Mohr (Fotolia)
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