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Wirtschaft

Schlachtung gravider Rinder: Lösung liegt im Herdenmanagement

Externer Autor
am
12.11.2014

Über das wirkliche Ausmaß hat selbst die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Tierschutz keine belastbaren Daten vorlegen können. Die Angaben bewegen sich zwischen 0,2 und 15 % der Rinder, die tragend geschlachtet werden.

Dr. Thomas Blaha von der TiHo Hannover plädiert dafür, dass die Bundesländer per Erlass die Amtstierärzte ermächtigen, die Ergebnisse der Trächtigkeitsuntersuchungen in die HIT-Datenbank einzupflegen. Dann könnten die Daten sogar auf die Betriebsebene heruntergebrochen und Hotspots identifiziert werden, wo sich die Abgabe gravider Rinder häuft: Ein System, das analog zur Antibiotika-Erfassung funktionieren würde.

Die Lösung des Problems liege in der Verbesserung des Herdenmanagements. Weitere Maßnahmen, die die Veterinäre vorschlagen, sind: Abgabe- und Transportverbot trächtiger Rinder, das Einpflegen in die HIT-Datenbank und verpflichtende Trächtigkeitsuntersuchungen ab dem 7. Monat. © AID / Foto: LfL Grub
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