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Reportage: Familie Bersch wird für ihre Geduld belohnt

Dieser Artikel ist zuerst in der Braunvieh erschienen.

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Familie Bersch
Familie Bersch mit Vanpari-Tochter Ira (v. l.): Xaver und Antonie, Lisa mit Veronika, Jakob, Wolfgang und Dorothea mit Philomena sowie (vorne) Kreszentia und Maria mit Lehrling Andreas Simon. © Christine Endres
von , am
29.08.2017

Familie Bersch aus Sontheim im Unterallgäu melkt über Jahre hinweg mit ihrer 80-köpfigen Milchviehherde rund 11.000 kg Milch im Schnitt. Viel Zeit im Stall und viel Gespür für die Kuh sind dafür nötig.

Die Liegeboxen vom Betrieb Bersch
Die heutige Liegehalle mit Tiefboxen und Spaltenboden war früher ein Anbindestall. Zweimal täglich wird frisch eingestreut, bis zu zwölfmal täglich reinigt ein Roboter die Spalten. © Christine Endres

"Nicht das Anfangen wird belohnt, sondern das Durchhalten", so erklärt Wolfgang Bersch aus Sontheim im Unterallgäu sein Rezept für die hohe Leistung seiner 80-köpfigen Milchviehherde. Viele kleine Schrauben seien es, an denen man ständig drehen muss, um hohe Leistungen dauerhaft zu realisieren und man müsse sich Zeit nehmen. "Wir sind viel und gerne im Stall", betont der Milchviehhalter. Rund 70 Prozent seiner Arbeitszeit verbringt der passionierte Braunviehzüchter bei seinen Kühen.

 

So ist beispielsweise eine sofortige Betreuung von Kuh und Kalb für die Familie selbstverständlich, auch nachts. "Viel Wert legen wir auch auf eine gute Kälberaufzucht. Dort wird bereits der Grundstein für eine hohe Leistung gelegt", erklärt der Betriebsleiter. Auch in die Pflege der Klauen investiert Wolfgang Bersch viel Zeit. "Wenn wir sehen, dass eine Kuh Probleme an der Klaue hat, ist sie spätestens am nächsten Tag im Klauenpflegestand", berichtet er. Die routinemäßige Klauenpflege übernimmt der Milchviehhalter ebenfalls selbst, regelmäßig alle fünf Monate.

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