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Reportage: Familie Bersch wird für ihre Geduld belohnt

Dieser Artikel ist zuerst in der Braunvieh erschienen.

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Familie Bersch
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Christine Endres, Fleckvieh
am
29.08.2017

Familie Bersch aus Sontheim im Unterallgäu melkt über Jahre hinweg mit ihrer 80-köpfigen Milchviehherde rund 11.000 kg Milch im Schnitt. Viel Zeit im Stall und viel Gespür für die Kuh sind dafür nötig.

Die Liegeboxen vom Betrieb Bersch

"Nicht das Anfangen wird belohnt, sondern das Durchhalten", so erklärt Wolfgang Bersch aus Sontheim im Unterallgäu sein Rezept für die hohe Leistung seiner 80-köpfigen Milchviehherde. Viele kleine Schrauben seien es, an denen man ständig drehen muss, um hohe Leistungen dauerhaft zu realisieren und man müsse sich Zeit nehmen. "Wir sind viel und gerne im Stall", betont der Milchviehhalter. Rund 70 Prozent seiner Arbeitszeit verbringt der passionierte Braunviehzüchter bei seinen Kühen.

 

So ist beispielsweise eine sofortige Betreuung von Kuh und Kalb für die Familie selbstverständlich, auch nachts. "Viel Wert legen wir auch auf eine gute Kälberaufzucht. Dort wird bereits der Grundstein für eine hohe Leistung gelegt", erklärt der Betriebsleiter. Auch in die Pflege der Klauen investiert Wolfgang Bersch viel Zeit. "Wenn wir sehen, dass eine Kuh Probleme an der Klaue hat, ist sie spätestens am nächsten Tag im Klauenpflegestand", berichtet er. Die routinemäßige Klauenpflege übernimmt der Milchviehhalter ebenfalls selbst, regelmäßig alle fünf Monate.

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