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Reportage: Fit von der Alpe

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Redaktion Wochenblatt, Wochenblatt
am
30.08.2016

Für gut 100 Tage zieht Familie Flatz jeden Sommer mit ihren Tieren in die Berge. Der eigene Käse bringt für den Betrieb einen Einkommensvorteil. Die Sommerfrische ist aber auch aus züchterischer Sicht interessant.

Früh morgens um kurz nach vier gehen auf der Alpe Leugher die Lichter an. Der Rahm will abgeschöpft und ein Kaffee getrunken sein, bevor die Kühe zum Melken von der Weide in den Stall kommen. 110 Tage bestimmen Käse und Rinder den Alltag des Alpteams auf 1300 m Höhe oberhalb von Bezau in Vorarlberg. Das Hirtenpaar Martin Flatz und Nicole Bereuter kümmert sich hier gemeinsam mit Senn Alfons Moosmann um die 20 Braunviehkühe von Martin Flatz, der bereits im sechsten Sommer mit seinen Tieren vom Talbetrieb in Mereute bei Alberschwende in die Bergfrische zieht. Während des Alpsommers entstehen hier oben rund drei Tonnen mehrfach prämierter Alpkäse. »Einen Großteil davon vermarkten wir selbst direkt ab Hof«, erklärt der 33-jährige Betriebsleiter.

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