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Reportage: Mittelgroße Braunviehkühe sind das Zuchtziel

Dieser Artikel ist zuerst in der Braunvieh erschienen.

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Josef Berchtold, Fleckvieh
am
21.12.2017

Für den Stall sollten sie klein sein und für die Ausstellung groß. Das sagt Werner Stocker aus Plawenn im Vinschgau. Er bevorzugt mittelgroße Kühe, die breit sind und sehr gute Euter und Becken haben. So ähnlich wie seine Zaster-Tochter Ironia.

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Kaum betreten wir den Stall von Werner Stocker und schon ist klar: Hier ist eine ganz starke Herde zuhause. Zunächst sticht eine Drittkalbskuh ins Auge, die mit rund 140 cm mittelrahmig ist und ein Top-Euter hat. Es ist die Braunviehkuh und Zaster-Tochter Ironia, die bereits als Erstmelkkuh mit 85 Punkten im Euter sehr hoch bewertet wurde. Sie geht auf eine Schweizer Linie zurück und wurde aktuell mit 88 gesamt und 90 im Euter nachbewertet. "Für die Schau ist sie zu klein", sagt Stocker über Ironia, »aber mir ist sie eine der liebsten Kühe im Stall. Lauter solche Kühe wären eigentlich das Ziel, auf den Ausstellungen aber sind vermutlich größere Kühe gefragt.« Er sieht es kritisch, wenn gerade bei den Rindern zum Teil enorm große und sehr scharfe Tiere vorne stehen.  Sein Zuchtziel beschreibt Stocker mit 'mittelrahmige Kühe mit breiten Becken, guter Oberlinie und guten Eutern'. Und mit viel Milch.

Stocker führt den Betrieb mit seiner Mutter Helene, seine Freundin Sandy ist Erzieherin und unterstützt die beiden. Aber auch seine Geschwister Franz, Reiner, Markus und vor allem Evelyn sowie bei Bedarf auch deren Partner helfen mit, sei es bei der Stallarbeit oder auf dem Feld.

Die vollständige Betriebsreportage finden Sie in Heft 1 auf den Seiten 12 und 13.

 

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