Login
Im neuen Heft lesen Sie ...

Reportage: Starke Braunviehherde bei Bruno Manser

Dieser Artikel ist zuerst in der Braunvieh erschienen.

Jetzt testen und kennenlernen - mit unseren besonderen Angeboten!

Josef Berchtold
am
20.04.2018

Die Nesta-Joe-Tochter Hanna ist die bekannteste Kuh von Bruno Manser aus Muolen im Kanton St. Gallen. Doch beim Betriebsbesuch wird schnell klar, dass es mehrere Kühe derselben "Bauart" in der starken Herde zu finden gibt. Auch im IGBS-Vorstand ist Manser dabei. Dort ist es sein Ziel, Braunvieh als Top-Leistungskuh mit starkem Exterieur und der besten Nutzungsdauer wieder stark zu machen.

Der Futtertisch auf dem Betrieb von Bruno Manser ist voll mit bestem Heu, die 75-köpfige Braunviehkuhherde "haut richtig rein". Das Line-up von hinten ist eine Augenweide. Eine Ausnahmekuh sticht ins Auge: Joe Hanna, die Championkuh der IGBS-Schau 2018. Groß, lang, aufgesetzter Widerrist, vorne überbaut und ein Topeuter machen die Viertkalbskuh unverwechselbar. Hanna macht auch im Alltagskleid im Laufstall eine super Figur.

Kartoffeln auf dem Speiseplan

rinderzucht-braunvieh-bruno-manser-betrieb-schweiz-familie

Mansers Kühe kommen auf die Weide. Das ist gut für die Gesundheit und wird durch das "Programm Raus" vom Bund finanziell unterstützt. Etwa vier Stunden am Vormittag sind sie draußen. Die Luft für die 250 qm große Heutrocknung wird von einer Hackschnitzelheizung erwärmt. Das Heu vom ersten Schnitt wird aus dem Stock heraus zu Großballen gepresst, das Futter ab dem zweiten Schnitt hat in der Scheune Platz.

Zur Futterration gehören auch gewaschene Kartoffeln, die aussortiert wurden, weil sie zu groß oder zu klein oder unförmig sind. Jede Kuh erhält täglich rund 10 kg davon, die sie ganz und roh erhalten und mit großer Leidenschaft und schmatzend verzehren.  

 

Auch interessant