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Reportage: Eine starke Familie im Engadin

Dieser Artikel ist zuerst in der Braunvieh erschienen.

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Josef Berchtold
am
24.10.2017

Bei August Koller aus Ardez werden sehr hohe Milchleistungen von schönen Kühen in einer traumhaften Landschaft realisiert. Das Aushängeschild ist Ace Arosa, doch der Betrieb hat noch mehr zu bieten.

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August Koller ist ein richtiger Bergbauer, das aber erst seit 16 Jahren. Er stammt aus dem Toggenburg, aus Bütschwil, wo auch die KB-Station von Swissgenetics ist. Dort bewirtschaftete er einen Betrieb mit 30 ha. Doch wo die Liebe hinfällt: Es zog ihn zweieinhalb Autostunden von Bütschwil entfernt ins schöne Unterengadin und damit auch in eine, zumindest teilweise, andere Sprachregion.

Der Betrieb von Familie Koller liegt auf 1500 m, die höchsten Wiesen gehen bis auf 2200 m. Gut 60 ha mähen sie ein- bis zweimal jährlich, auch mit der Weide sind nur zwei bis höchstens drei Nutzungen möglich. 18 ha sind sogar so steil, dass sie nicht einmal mit dem Mähtrac befahren werden können. "Unser Motormäher macht 350 Stunden im Jahr", sagt August, der hier um die Unterstützung seines Schwiegervaters froh ist.

Aktuelles Aushängeschild des Braunviehzuchtbetriebes ist Zoras Tochter Ace Arosa, die zweimal die Auszeichnung zum Economy-Star des Zuchtverbandes erhielt. Koller verweist stolz auf die Urkunden dazu, hat er bis heute 14 solcher Auszeichnungen von zwölf Kühen. Nur Arosa und Eric Emira, die über Vigor Valencia ebenfalls auf Zoldo Zora zurückgeht, waren schon zweimal Economy-Star.

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Den vollständigen Artikel über die Züchterfamilie Koller lesen Sie im aktuellen Heft von Rinderzucht Braunvieh auf Seite 14.

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