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Reportage: Viel geschaffen am Betrieb Schneider

Dieser Artikel ist zuerst in der Braunvieh erschienen.

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Josef Berchtold, Fleckvieh
am
24.10.2017

Georg und Theresia Schneider begannen 1978 mit sieben Kühen und fünf Stück Jungvieh. Heute stehen 50 starke Kühe sowie 50 Kälber und Rinder im Stall. Zwei ihrer Söhne sind sehr an der Zucht interessiert.

Rund 50 Kühe und 50 Stück Jungvieh sind am Hof, gesamt also 100 Stück. Zieht man die paar Holsteins und die Herbstkälber ab, bleiben etwa 80 Stück Braunvieh ab einem halben Jahr bis zur 15-jährigen Kuh übrig. Mit sage und schreibe 67 davon zogen Schneiders dieses Jahr vom Weiler Vögin zur Lehr- und Leistungsschau nach Egg hinunter, die meisten legten die knapp 3 km lange Strecke zu Fuß zurück.

 

Während der Sommermonate lebt die Familie mit dem Vieh auf der Alpe Obere Falz, rund 20 Autominuten vom Hof entfernt. Nur zum Heuen kommen sie zum Hauptbetrieb zurück. Die Alpe haben sie seit 41 Jahren von der Agrargemeinschaft gepachtet und dort verarbeitet Theresia Schneider die gesamte Milch zu Alpkäse, jedes Jahr über sechs Tonnen. Der Abzug von der Alp erfolgte nach und nach im September, seitdem sind die Kühe nachts im 1996 erbauten und 2006 erweiterten Laufstall und tagsüber auf der Weide.

Die überragende Kuhfamilie im Betrieb ist die von Elisa, einer Prunki-Tochter mit 67.000 kg Lebensleistung. Von Elisa wurden heuer elf Nachkommen auf der Zuchtfamilienschau präsentiert. »So eine Qualität sieht man nur ganz selten«, war sich die Kommission einig und machte sie zur Siegersammlung. Elisas bekannteste Tochter ist die Wagor-Tochter Eiche, die Siegerin am Championat und der Bregenzerwälderschau. Sie ist eine mittelrahmige Kuh mit sehr viel Feinheit und super Fundament und Euter.

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Den vollständigen Artikel über die Züchterfamilie Schneider lesen Sie im aktuellen Heft von Rinderzucht Braunvieh auf Seite 10.

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