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242 Anträge für Ringelschwanzprämie

von , am
10.08.2015

Bei der so genannten "Ringelschwanzprämie" geht es um den Verzicht auf das Schwänze kupieren beim Schwein, beziehungsweise den Verzicht auf die Schnabelbehandlung bei Legehennen. Insgesamt wurden 133 Anträge bezüglich Legehennen und 116 für Mastschweine gestellt.

Der unkupierte Schwanz beim Schwein ist Ziel der Ringelschwanzprämie in Niedersachsen. © Hungerkamp
Der rund einmonatige Anmeldezeitraum für die Teilnahme an dem neuen Förderprogramm zur Verbesserung des Tierwohls in Niedersachsen ist am 27. Juli abgelaufen. Für das Programm stehen rund 2 Mio. Euro an ELER-Geldern für den Schweinebereich und rund 1,5 Mio. Euro für die Legehennen zur Verfügung. Wie die Land & Forst berichtet, haben laut Informationen der LWK Niedersachsen bis zum Ablauf der Frist insgesamt 242 Betriebe Anträge auf Förderung gestellt. 133 Anträge stammen aus dem Legehennenbereich, 116 von Mastschweinehaltern. Zudem haben sich sieben Betriebe für beide Bereiche beworben.
Als nächstes sollen die Anträge inhaltlich geprüft werden. Das zur Verfügung stehende Geld werde aber für alle Betriebe reichen. Hinter den Anträgen stehen rund 120.000 Mastschweine und 560.000 Legehennen.
Bei der Schweinemast haben sich etwas mehr ökologisch als konventionelle Betriebe mit drei bis 3.000 Schweinen beworben.  
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