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Agrarminister Schmidt wirbt bei Tierschützern

© Thomas Lother
von , am
22.10.2014

© Thomas Lother
Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt wirbt bei den Tierschutzverbänden für seine Initiative "Eine Frage der Haltung".  Dazu hat er sich gestern in Berlin mit Vertretern von Tierschutzverbänden getroffen, um sich über aktuelle Themen und Herausforderungen des Tierschutzes auszutauschen.
 
Schmidt warb um Unterstützung für die Tierwohl-Initiative und betonte, dass die konstruktive Zusammenarbeit mit den Verbänden für den Fortgang und den Erfolg der Initiative von großer Bedeutung sei. "Es sind viele konkrete Schritte notwendig, um den Tierschutz in allen Bereichen der Tierhaltung weiter zu verbessern. Hier sind wir auf einen regen Austausch und viele Multiplikatoren angewiesen", sagte der Minister an die Verbände gerichtet.
 
Die Tierwohl-Initiative, mit der das Ministerium die Vereinbarungen des Koalitionsvertrags umsetzt und ein breites gesellschaftliches Bündnis zum Tierwohl schnüren will, stieß bei den Teilnehmern auf reges Interesse. Die Bandbreite der angesprochenen Themen war groß: Neben dem Bereich der Nutztierhaltung wurden der bessere Schutz von Versuchstieren und Heimtieren angesprochen. Im Fokus standen aber auch bei diesem Treffen Fragen der Haltung, des Transports und der Schlachtung landwirtschaftlicher Nutztiere. „Gemeinsam muss es uns gelingen, praktikable Konzepte zu entwickeln, damit wir so rasch wie möglich etwa auf nicht-kurative Eingriffe wie das Schwänzekupieren bei Ferkeln, das Enthornen bei Kälbern oder das Schnabelkupieren bei Legehennen verzichten können“, so der Minister. Schmidt dankte den Tierschutzverbänden für ihre engagierte Arbeit und hob insbesondere die Arbeit der zahlreichen freiwilligen Unterstützer hervor: „Die Arbeit der vielen ehrenamtlich Tätigen, die sich mit großem Engagement und teils mit großen Belastungen konstruktiv für das Tierwohl einbringen, ist eine willkommene Unterstützung für mehr Tierwohl – ob im Stall, zu Hause oder im Labor“, sagte der Minister.

Minister will schnell Alternativenn zum Schwänzekupieren

Die Tierwohl-Initiative stieß laut BMEL bei den Teilnehmern auf reges Interesse. Die Bandbreite der angesprochenen Themen war groß: Neben dem Bereich der Nutztierhaltung wurden der bessere Schutz von Versuchstieren und Heimtieren angesprochen. Im Fokus standen aber Fragen der Haltung, des Transports und der Schlachtung landwirtschaftlicher Nutztiere. "Gemeinsam muss es uns gelingen, praktikable Konzepte zu entwickeln, damit wir so rasch wie möglich etwa auf nicht-kurative Eingriffe wie das Schwänzekupieren bei Ferkeln, das Enthornen bei Kälbern oder das Schnabelkupieren bei Legehennen verzichten können", so der Minister.
 
Schmidt dankte den Tierschutzverbänden für ihre engagierte Arbeit und hob insbesondere die Arbeit der zahlreichen freiwilligen Unterstützer hervor: "Die Arbeit der vielen ehrenamtlich Tätigen, die sich mit großem Engagement und teils mit großen Belastungen konstruktiv für das Tierwohl einbringen, ist eine willkommene Unterstützung für mehr Tierwohl – ob im Stall, zu Hause oder im Labor", sagte der Minister. 
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