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Agrarminister wollen über Milch reden

von , am
17.03.2015

Saarlands Agrarminister Reinhold Jost kündigte an, das Thema Milchpreis auf der Agrarministerkonferenz in dieser Woche vom 18. bis 20. März noch mal zur Sprache zu bringen.

© landpixel
"Wenn unsere Milchviehhalter keinen auskömmlichen Preis erzielen können, dann müssen wir über das Einziehen geeigneter Sicherungsinstrumente diskutieren, um den freien Fall zu verhindern", meint Jost.
 
Vorausgegangen war ein Treffen mit Vertretern des Bundes Deutscher Milcherzeuger (BDM). Es könne doch nicht sein, dass Milch für 50 Cent in den Regalen stehe, wenn die Bauern über 40 Cent Produktionskosten haben und der Erlös unter 30 Cent liege, war eine Erkenntnis aus der Diskussionsrunde, teilt das saarländische Ministerium mit.
 

Was die Bündelung von Milch bringt

Besprochen wurde der aktuelle Sinkflug des Erzeugerpreises für Milch, das Auslaufen der Milchquotenregelung auf europäischer Ebene Ende März sowie die Möglichkeiten, in kommenden Krisensituationen auf dem Milchmarkt dämpfend auf Preisstürze zu reagieren. Auch die Gründung von eigenverantwortlich betriebenen Milcherzeugergemeinschaften haben die BDM-Vertreter als Option vorgestellt, um Milchmengen zu bündeln, mit dem Ziel einer besseren Vermarktung gegenüber bestehenden Genossenschaftsmolkereien. 
 
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