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Antibiotika: 1,6 Mio. Euro für Forschung

von , am
11.11.2014

© landpixel
Das Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt die Antibiotika-Forschung für Geflügel. Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Maria Flachsbarth hat gestern Zuwendungsbescheide für ein Forschungsverbundvorhaben übergeben. [[mehr]] Dieses hat die Entwicklung von innovativen Impfstoffen für Geflügel und damit eine Reduzierung des Einsatzes von Antibiotika in der Geflügelproduktion zum Ziel.
 
Im Programm zur Innovationsförderung stellt das BMEL für das Verbundvorhaben rund 1,6 Millionen Euro zur Verfügung. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro. Das Vorhaben hat eine Laufzeit von 3 Jahren. Die Projektpartner sind die Ripac-Labor GmbH, die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, die Universität Potsdam, die Heidemark GmbH und die SMB Services in Molecular Biology GmbH. 
 
 

Früherkennung verbessern

Durch seine Forschungsförderung trage das BMEL laut Flachsbarth dazu bei, wirksame Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Tiere zu entwickeln. Im Verbundprojekt sollen innovative bestandsspezifische Impfstoffe entwickelt werden, die durch eine optimierte Wirkung eine vereinfachte Applikation (zum Beispiel über das Tränkwasser oder im Sprayverfahren) ermöglichen.
 
Ein Ziel ist die schnelle und spezifische Diagnostik antibiotikaresistenter Bakterien sowie die damit verbundene Aufdeckung epidemiologischer Infektionszusammenhänge. Durch flexiblere und schneller einsetzbare Impfstoffe soll eine gezielte und frühzeitige Bekämpfung der Krankheitserreger erfolgen. Somit könnten die im Projekt zu entwickelnden Impfstoffe eine Alternative zu Antibiotikagaben darstellen und deren Einsatz drastisch reduzieren. 
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