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Aufpassen bei Leguminosen

von , am
13.01.2015

© Strotmann
Rübenfruchtfolgen mit Ackerbohnen und Erbsen sind nicht ganz unproblematisch, da sie Wirtspflanzen für den freilebenden Nematoden Ditylenchus dipsaci sind. Darauf weist der Landwirtschaftliche Informationsdienst Zuckerrübe (LIZ) hin. [[mehr]]  

Auch als Bestandteil einer Zwischenfrucht-Mischung bestehe Vermehrungsgefahr. Deshalb sollte der Anbau dieser Leguminosen auf Befalls- und Verdachtsflächen tabu sein, zumal die Schäden durch Ditylenchus (starke Fäule) erheblich und die Bekämpfungsmöglichkeiten (Sorten, Spätsaat) außerordentlich gering seien.
 
Etliche Landwirte planen ihr ökologische Vorrangflächen beim Greening mit Leguminosen wie Ackerbohnen und Erbsen zu erfüllen. Zudem können sie unter Umständen auch noch Gelder aus Agrarumweltmaßnahmen erhalten. Zusätzlich sind Stickstofffixierung, gute Durchwurzelung, Auflockerung der Fruchtfolge und Eigenmechanisierung gute Argumente für deren Anbau.
 
 
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