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Aussaatfristen für Umweltmaßnahmen beachten

von , am
29.09.2014

© landpixel
Niedersächsische Landwirte, die die Maßnahmen AL21 „Anbau von Zwischenfrüchten“ oder AL22 „Anbau von winterharten Zwischenfrüchten oder Untersaaten“ des neuen Agrarumweltprogramms NiB-AUM beantragt haben, müssen auf die neuen Aussaattermien achten. [[mehr]] So sind Sie verpflichtet, erstmalig Zwischenfrüchte oder Untersaaten im Herbst 2014 anzubauen. Die Aussaat muss bis spätestens 1. Oktober erfolgen. Daraus weist die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hin.
 
Bei der Maßnahme NG1 „nordische Gastvögel, naturschutzgerechte Bewirtschaftung auf Ackerland“ ist Wintergetreide, Winterraps oder Grassamen auf den beantragten Flächen bis spätestens 15. Oktober 2014 zu säen. Dabei sind die für diese Maßnahme spezifischen Bedingungen bezüglich Bewirtschaftung, Beunruhigungen, Düngung und Pflanzenschutz zu beachten.
 
 

Wann nichts mehr geht

Antragsteller in der Maßnahme NG2 „nordische Gastvögel, Anbau winterharter Zwischenfrüchte“ müssen die vorgeschriebene Zwischenfrucht bis spätestens 15. Oktober aussäen. Zugelassen sind hierfür Winterraps, Winterrübsen, Winterrogen, Winterhafer, Wintergerste, Winterweizen, Wintertriticale oder Acker- bzw. Kleegras. Vom 16. Oktober bis einschließlich 31. März des Folgejahres sind auf diesen Flächen grundsätzlich jegliche Bewirtschaftungsmaßnahmen sowie Beunruhigungen untersagt. 
 
Bei den Fördermaßnahmen BS3 „mehrjährige Schonstreifen für Ackerwildkräuter“, BS4 „mehrjährige Schonstreifen für den Feldhamster“, BS5 „mehrjährige Schonstreifen für den Ortolan“ kann die Aussaat auch bereits im Herbst 2014 erfolgen, wenn auf den beantragten Flächen Wintergetreide (bei BS3 ggf. Winterraps) angebaut werden soll. Bei BS5 kann unte Umständen bereits die Aussaat von Winterwicken-Wintergetreide-Gemenge oder Wintererbsen-Wintergetreide-Gemenge erfolgen. 
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