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Bauern warten auf Regen

von , am
28.05.2015

Die derzeitige Trockenheit in Mitteldeutschalnd bereitet den Bauern Sorgen. Sie hoffen auf baldigen Regen.

© agroluftbild
Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mitteilt, wäre nun dringend ein echter Landregen nötig. Bereits der April 2015 war äußerst reich an Sonnenschein. Mit etwa 223 Stunden übertraf er sein Soll von 152 Stunden um 46 Prozent in Deutschland. Damit kam er auf den vierten Platz seit Beginn solcher flächendeckender Messungen im Jahr 1951. Bei durchschnittlich 8,8°C (7,9°C) summierte sich der April-Niederschlag in Nordrhein-Westfalen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes auf ungefähr 39 l/m² (62 l/m²) und die Sonnenscheindauer auf rund 225 Stunden (148 Stunden).
 
Die Böden sind nach RLV-Angaben verhältnismäßig trocken. Grund hierfür ist auch, dass es im vergangenen Jahr keinen richtigen Winter gab. Die Entwicklung der Getreidebestände in der Köln-Aachener Bucht hinkt aber nicht hinterher, die Bestände sind bis auf wenige Ausnahmen gut entwickelt. Besonders am Niederrhein mit vielfach leichteren Böden, auf denen Weizen angebaut wird, macht sich die aktuelle Trockenheit schon jetzt deutlich bemerkbar. Sofern möglich, werden diese Parzellen beregnet.
 
Auch auf besseren Weizenflächen laufen seit dieser Woche die Beregnungsanlagen. Der RLV erinnert an das Jahr 2011. Damals war es bis Ende Mai noch trockener, bis dann am 31. Mai der erste Regen fiel und bis Ende August noch etwa 300 mm zusammenkamen. Das große Problem in diesem Jahr sind die schlechten Bodenstrukturen, bedingt durch den zweiten fehlenden Winter in Folge und den nassen Sommer 2014. Die Bodenstruktur hat bekanntlich erhebliche Einflüsse auf das Wurzelwachstum und auf die Nährstoffmineralisation. Diese Strukturschäden können die Probleme der Trockenheit leider noch verschärfen.

Fehlende Winter verschlechtern Bodenstruktur

Auch auf besseren Weizenflächen laufen seit dieser Woche die Beregnungsanlagen. Der RLV erinnert an das Jahr 2011. Damals war es bis Ende Mai noch trockener, bis dann am 31. Mai der erste Regen fiel und bis Ende August noch etwa 300 mm zusammenkamen. Das große Problem in diesem Jahr sind die schlechten Bodenstrukturen, bedingt durch den zweiten fehlenden Winter in Folge und den nassen Sommer 2014. Die Bodenstruktur hat bekanntlich erhebliche Einflüsse auf das Wurzelwachstum und auf die Nährstoffmineralisation. Diese Strukturschäden können die Probleme der Trockenheit leider noch verschärfen.
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