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Bayer Pflanzenschutz wächst überdurchschnittlich

von , am
30.10.2014

Die Pflanzenschutzsparte von Bayer ist im 3. Quartal 2014 stärker gewachsen als der Gesamtkonzern. Im Agrargeschäft erhöhte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12,7 Prozent auf 1,93 Milliarden Euro. Im gesamten Konzern stieg der Umsatz hingegen nur etwa halb so stark um 5,6 Prozent auf 10,19 Milliarden Euro.

© Bayer AG
Sowohl die Bereiche Pflanzenschutz und Saatgut als auch Umweltprodukte trugen zu diesem „erfreulichen Wachstum“ bei, sagte Konzernchef Marijn Dekkers heute anlässlich der Vorlage des Zwischenberichts.
 
In Nordamerika legten die Umsätze von Bayer CropScience währungsbereinigt um 23,2 Prozent zu und in der Region Lateinamerika/Afrika/Nahost um 19,3 Prozent. In Europa erzielte der Teilkonzern mit 12,8 Prozent ebenfalls ein zweistelliges Wachstum. In Asien/Pazifik lagen die Erlöse währungsbereinigt hingegen auf Vorjahresniveau.
 
Im Pflanzenschutz entwickelten sich alle Bereiche positiv. Fungizide und Herbizide erreichten mit währungs- und portfoliobereinigt 16,5 beziehungsweise 15,8 Prozent zweistellige Wachstumsraten. Insektizide legten um 8,6 Prozent zu. Auch im 3. Quartal trugen neuere, seit 2006 eingeführte Produkte wesentlich zur positiven Umsatzentwicklung bei. Das Saatgut-Geschäft konnte seinen Umsatz nahezu verdoppeln. Die Umsätze mit Baumwollsaatgut entwickelten sich besonders positiv. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sowie vor Sondereinflüssen nahm um 24,1 Prozent auf 278 Millionen Euro zu. Der guten Geschäftsentwicklung mit kräftig ausgeweiteten Absatzmengen und -preisen standen deutlich gestiegene Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie für Marketing und Vertrieb gegenüber.
 
Aufgrund des erfreulichen Geschäftsverlaufs hob Bayer die Prognose für die CropScience-Sparte an. Der Teilkonzern erwartet jetzt, den Umsatz um etwa 10 Prozent stattt bisher im oberen einstelligen Prozentbereich zu steigern und damit deutlich über Markt zu wachsen.
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