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Bayerische Milchindustrie eG wächst

von , am
23.06.2015

Die Genossenschaft ist zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2014. Das Exportgeschäft trägt zum Erfolg bei.

© Werkbild
Die Bayerische Milchindustrie (BMI) erreichte im Vergleich zum Vorjahr eine Umsatzsteigerung von 24 Mio Euro oder 4,1 Prozent auf 605 Mio Euro. Der Jahresüberschuss betrug sechs Mio Euro. Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote liegt bei 41,5 Prozent der Bilanzsumme oder 61,7 Mio Euro.
 
Am stärksten wuchs die Trockensparte in Bezug auf Produktionsmengen um 3,2 Tonnen oder 2,7 Prozent. Im Frischebereich sank die Herstellungsmenge um knapp drei Prozent. Dennoch wurden in diesem Segment mit knapp 140.000 Tonnen die größten Mengen hergestellt.
Insgesamt verarbeitete die BMI im vergangenen Jahr 930 Mio kg Milch und knapp zwei Mrd. kg Molke.

Neue Bioprodukte geplant

Im Markt für Bio-Molkenprodukte verzeichnet das Unternehmen seit Jahren kontinuierliche Absatzsteigerungen. Die Versorgung mit dem gefragten Bio-Rohstoff wurde durch Einbeziehung der Bio MEG der Mittelgebirgsbauern w. V. weiter ausgebaut. Die größte Bio-Milchliefergenossenschaft der BMI hat sich den Bioland-Richtlinien verpflichtet. 
In Bereich Bio-Molkenprodukte sind weitere Neuprodukteinführungen geplant, erklärt Peter Hartmann, Vorstandsprecher der Genossenschaft am Vorabend der diesjährigen Generalversammlung. Das Portfolio im Bio-Bereich umfasst, neben Molkenpulver, Compounds und funktionellen Milch- und Molkenproteinkonzentraten, seit 2014 auch Bio-Käse.
 

Export macht halben Umsatz aus

Mit mehr als 302 Millionen Euro erwirtschaftete die Genossenschaft im Jahr 2014 knapp über die Hälfte ihres Umsatzes mit Exportware. Von besonderer Bedeutung waren hier die stark nachfragenden Märkte in Asien, vor allem Thailand, China und Korea. Der Schwerpunkt lag dabei auf den Trockenprodukten, der wichtigsten Sparte der BMI neben Frischprodukten und Käse.
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