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Bayern: Genossenschaftspräsident lässt Amt ruhen

von , am
27.05.2015

Wegen des Verdachts der Untreue lässt Genossenschaftspräsident Prof. Dr. Götzl sein Amt ruhen.

Stephan Götzl, Präsident Genossenschaftsverband Bayern
Der Präsident des Genossenschaftsverbandes Bayern Prof. Dr. Stephan Götzl steht in Verdacht, sich ungerechtfertigt bereichert zu haben. Die Staatsanwaltschaft München hatte bereits Ende vergangener Woche wegen des Verdachtes der Untreue, Durchsuchungen durchgeführt. Nun lässt Götzl aufgrund der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen sein Amt ruhen.

Der Personalausschuss des Verbandsrats des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB) und Prof. Dr. h.c. Stephan Götzl haben sich darauf verständigt, dass sein Amt als Vorstand ruht, teilt der Verband mit. Konrad Irtel, Vorsitzender des Verbandsrats des GVB, erklärt zudem: "Wir werden die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen vollumfänglich unterstützen und dazu beitragen, die im Raum stehenden Vorwürfe aufzuklären. Entsprechende Maßnahmen sind bereits eingeleitet. Insbesondere wurde eine unabhängige Anwaltskanzlei mit der Aufarbeitung der Sachverhalte beauftragt."
 
Medienberichte zufolge soll Götzl Gensossenschaftsgelder veruntreut haben, weil er private Reisen und Feiern auf Verbandskosten abgerechnet haben soll.
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