Login
dlz-Aktuell

Bayern zieht Bayern-Ei aus dem Verkehr

von , am
11.08.2015

Bayerns Lebensmittelbehörden greifen nun bei der Bayern-Ei GmbH rigoros durch.

Das unter Salmonellen-Verdacht stehende Unternehmen Bayern-Ei darf vorläufig keine Eier mehr verkaufen. Das teilte die Regierung von Niederbayern in der Nacht zum Samstag in Landshut mit.
 
Die Anordnung beruht auf aktuellen Ermittlungsergebnissen der Staatsanwaltschaft Regensburg. Die Staatsanwaltschaft Regensburg ermittelt gegen Verantwortliche des Betriebs wegen des Verdachts auf mögliche Verstöße gegen das Lebensmittelrecht. Dabei haben sich auch Anhaltspunkte für das Umpacken retournierter Ware und die Verlängerung des Mindesthaltbarkeitsdatums ergeben.
 
Das Verbot sei am Freitagabend von den Lebensmittelüberwachern der Landratsämter in Abstimmung mit Bayerns Verbraucherschutzministerium in München verhängt worden. Der Betrieb, der auch exportierte, musste zuletzt Ende Juli wegen des Verdachts auf Salmonellen Eier zurückrufen.
 
Das nun ausgesprochene Verkaufsverbot gelte für die am Unternehmenssitz Aiterhofen sowie in Aholming-Tabertshausen produzierten Eier, berichtet die Regierungsbehörde. Am dritten Standort Wallersdorf-Ettling werden momentan keine Eier produziert, da die Herde ausgestallt sei.
Auch interessant