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BayWa hofft auf besseres Geschäftsjahr

von , am
27.03.2015

Die BayWa will dieses Jahr wieder zurück in die Erfolgsspur und peilt die Ergebnisse der Vorjahre an. Dies äußerte BayWa-Vorstandschef Klaus-Josef Lutz,ohne jedoch genaue Zahlen zu nennen.

© Werkbild
Denn im vergangenen Jahr 2014 musste der BayWa-Konzern einen Umsatzrückgang um 4,7 Prozent auf von 15,2 Mrd. Euro hinnehmen. Die Segmente Agrar, Energie und Bau erwirtschafteten im Jahr 2014 mit einem operativen Ergebnis vor Steuern (EBIT) von 186,4 Mio. Euro 4,7 Prozent weniger. Das Gesamt-EBIT betrug unter Berücksichtigung der nicht operativen Einflussfaktoren sogar nur 147 Mio. Euro gegenüber 222 Mio. Euro in 2013.
 
Die große Differenz zum Vorjahres-EBIT sei unter anderem auf Sondereffekte im Jahr 2013 durch realisierte Buchgewinne aus größeren Immobilienverkäufen zurückzuführen. "Niedriger Ölpreis, ein sehr milder Winter und vor allem Rekordernten, verbunden mit stark sinkenden Obst- und Getreidepreisen, haben unser Ergebnis belastet", resümierte der Vorstandsvorsitzende bei Vorlage der Geschäftszahlen 2014.

Insgesamt ist Lutz jedoch mit dem 2014er Ergebnis zufrieden. Denn vor allem der Agrarhandel sei von einem sehr schwierigen Marktumfeld geprägt gewesen.

Wegen Kartellamt Akquisitionen zurückgestellt

Die bisherige Marktentwicklung 2015 im Agrarhandel lasse eine spürbare Verbesserung erwarten, betonte Lutz. Allerdings räumte er ein, dass er derzeit nicht einschätzen könne, inwieweit die BayWa durch die Ermittlungen des Bundeskartellamtes wegen Verdachtes illegaller Preisabsprachen im Pflanzenschutz-Bereich belastet werde. Daher seien derzeit auch noch keine Rückstellungen in der Bilanz erfolgt. Immerhin muss die BayWa mit deutlicheren Anwaltskosten rechnen. Zudem seien geplante Akquisitionen zunächst einmal zurückgestellt, erläutert Lutz. 

 
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