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Holztransport: Rücken statt bücken - Teil 1

War die Forstarbeit früher eine reine Saisontätigkeit für den Winter, muss man wegen des vielen Käferholzes mittlerweile das ganze Jahr über in den Wald. Besonders der Abtransport von Fixlängen ist mit normalen Anhängern oft mühsam. Besser geeignet sind da Rückewagen mit Kranbeschickung. Teil I unserer Bildergalerie verrät Ihnen, worauf Sie beim Kauf eines Rückewagens achten sollten.

von , am
26.01.2017
Rückewagen voll beladen
Mit einem Rückewagen lässt sich das Holz ergonomisch aus dem Wald holen. Mit dem Kran kann man Fixlängen prima aus engen Rückegassen laden. © Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin
Rückewagen mit ausgefahrenem Hubarm
Achten Sie bei der Angabe der Hubkraft darauf, dass der Rotator und die Greifzange berücksichtigt sind. © Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin
Kraftmessung beim Rückewagen
Wir haben beim Forstkran FK 7800 von Unterreiner eine Hubkraft, voll ausgefahren auf 7,77 m, von 465 kg gemessen. © Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin
Manometer zur Druckanzeige
Bei den Messungen lag der Öldruck im System bei knapp 180 bar. Angaben mit höheren Werten sind irreführend, da die Zugfahrzeuge höhere Drücke als 180 bar in der Regel nicht erreichen. © Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin
Andrehturm eines Rückewagens
Achten Sie auf ein stabiles Schwenkwerk, am besten aus Stahl. Er ist elastischer als Guss und hält in der Regel besser. © Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin
Zahnstange im Schwenkwerk
Je stärker die Zahnstangen im Schwenkwerk sind, desto besser. 80 mm Durchmesser dürfen es ruhig sein. Stabile Gleitlager versprechen eine lange Haltbarkeit. © Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin
Zange greift Baumstamm
Der Endlosrotor ist in unserem Beispiel auf 3 t ausgelegt. Der 36 cm breite Greifer öffnet maximal auf 120 cm Weite. © Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin
Rückewagen mit Hubkran ausgefahren
Achten Sie auf eine gute Schlauchverlegung. Alle Schläuche sollten geschützt verlegt und mit Schlauchbruchsicherungen versehen sein. © Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin
Hubzylinder mit Schutzplatte
Praktisch ist ein Zylinderschutz. So bleibt die Kolbenstange intakt, sollte doch mal ein Stamm gegen den Zylinder stoßen. © Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin
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