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Mähdrescher: Dreschkorb, Schüttler, Siebe & Co. für die Ernte fit machen

Nach Schneidwerk und Schrägförderer zeigen wir im zweiten Teil unseres Ratgebers, auf welche Punkte es bei der Durchsicht von Dreschkorb, Schüttler, Siebe & Co. ankommt.

von , am
26.06.2017
Dreschkorb eines New Holland CX 8080 Mähdreschers
In Teil 1 des Mähdrescher-Checks ging es um Schneidwerk und Schrägförder. Jetzt geht es weiter: Die Dreschtrommel und der Dreschkorb (hier ausgebaut) sind die zentralen Organe des Mähdreschers. Arbeiten die Dreschleisten nicht korrekt, steigen die Ausdruschverluste und die Überkehrbelastung. © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
Dreschkorb eines New Holland CX 8080 Mähdreschers
Wie die Dreschleisten verschleißen auch die Muttern, die sie halten. Prüfen Sie daher vor dem Einsatz deren Materialstärke. Wer früher tauscht, muss sich nicht über runde Sechskantprofile ärgern. © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
Dreschkorb eines New Holland CX 8080 Mähdreschers
Der Dreschkorb darf nicht verbogen sein. Dies überprüfen Sie am besten mit einem Flacheisen, das Sie auf die Schlagleisten legen. © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
Drähte am Dreschkorb eines New Holland CX 8080 Mähdreschers
Sind die Drähte des Korbs verbogen, stimmt ihr Abstand zueinander nicht mehr und der Mähdrescher arbeitet nicht mehr sauber. Verbogene Drähte müssen ausgetauscht werden. © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
Schuettler eines New Holland CX 8080 Mähdreschers
Prüfen Sie vor allem die Gitter der Schüttler und die Leitbleche an den Fallstufen, damit sie später sauber arbeiten. Hier ist alles in Ordnung. © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
Einsätze des Nachdreschers eines New Holland CX 8080 Mähdreschers
Je nach Frucht muss das richtige Blech im Nachdrescher montiert werden. Das vordere Blech ist für Getreide, das hintere, glatte Blech für Mais und Raps. Letzteres schont das Korn. © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
Nachdrescher eines New Holland CX 8080 Mähdreschers
Der Nachdreschrotor sollte unbeschädigt sein. Der Abstand zwischen Rotor und Blechen sollte zwischen 6 und 8 mm betragen © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
Siebe eines New Holland CX 8080 Mähdreschers
Prüfen Sie die Siebe auf Verschleiß und Beschädigungen. Die Fingerleisten sollten sich leichtgängig bewegen lassen. Achten Sie auf die Lager; sie laufen gerne ein und bremsen. Der Grundabstand der Leisten sollte 6 mm betragen. Er sollte regelmäßig überprüft und mit der Anzeige im Steuerterminal abgeglichen werden, damit diese richtig kalibriert ist. © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
Elevator eines New Holland CX 8080 Mähdreschers.
Die Paddel des Körnerelevators werden gerne vergessen. Auch hier sollten Sie Verschleiß und Beschädigungen im Auge behalten. Beschädigte Paddel müssen ausgetauscht werden. Achten Sie zudem auf den Zustand der Kette und ihre Spannung. © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
Strohhäcksler eines New Holland CX 8080 Mähdreschers
Stumpfe Messer und Gegenschneiden im Strohhäcksler verschlechtern die Häckselqualität und erhöhen den Kraftstoffverbrauch. Ungleich verschlissene Messer bringen Unwucht in den Häcksler, was zu erhöhtem Verschleiß der Lager und weiteren Beschädigungen führen kann. © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
Verteilerbleche des Strohhäckslers eines New Holland CX 8080 Mähdreschers
Die Leitbleche sind so einzustellen, dass sie das gehäckselte Stroh über die gesamte Schneidwerksbreite gleichmäßig verteilen. Ausgangsposition ist immer die Angabe in der Betriebsanleitung. © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
Sensor in der Strohhaube eines New Holland CX 8080 Mähdreschers
Der Füllstandssensor in der Strohhaube wird gerne vergessen, ist aber ein wichtiges Bauteil. Zeigt er keine Verstopfungen im Monitor an, steigt die Gefahr, den Mähdrescher zuzufahren. Zur Sicherheit sollten Sie einmal drücken. © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
Kornverlustsensor eines New Holland CX 8080 Mähdreschers
Prüfen Sie, ob der Sensor für die Körnerverluste funktioniert. Das geht einfach: Tippen Sie mit einem Schraubenzieher auf die Leiste. Zeigt das Terminal Verlust an, arbeitet der Sensor. © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
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