dlz-Bildergalerie Strautmann Aperion 2401: universeller Rollbandwagen

Statt mit einem Kratzboden arbeitet der Aperion mit einem umlaufenden Gummiband. Auf dem dlz-Testbetrieb hinterließ er beim Silagetransport einen guten Eindruck.

von , am
  • Rollbandwagen Strautmann Aperion 2401
    Der Aperion ist die jüngste Baureihe aus dem Hause Strautmann. Erst 2015 stellten die Bad Laer – bis dato vor allem für Ladewagen und Fütterungstechnik bekannt – ihre eigene Interpretation des Rollbandwagens vor.

    © Andreas Holzhammer, dlz agrarmagazin
  • Der Innenraum des Strautmann Aperion 2401
    Während die Wettbewerber auf Bänder setzen, die zum Entladen am Heck des Wagens aufgerollt und später wieder nach vorne gezogen werden, entschieden sich die Konstrukteure von Strautmann für ein umlaufendes Endlosband. Damit gleicht das Konzept eher dem klassischen Häckseltransportwagen, nur eben mit Gummiband statt Kratzboden.

    © Andreas Holzhammer, dlz agrarmagazin
  • Das Gummiband des Strautmann Aperion 2401
    Da das Band nicht aufgerollt wird, kann es dicker sein. Mit seinen 10 mm ist es sogar 2,5-mal dicker als das anderer Hersteller. Das spricht für Stabilität und eine geringe Anfälligkeit für Risse und andere Beschädigungen. 

    © Andreas Holzhammer, dlz agrarmagazin
  • Die Umlenkrolle des Strautmann Aperion 2401
    Die Umlenkrolle an der Front ist für die Vorspannung zuständig. Hier sollten laut Strautmann immer 150 bar an den Zylindern anstehen. Fällt der Druck, kann händisch per Hydraulikpumpe nachjustiert werden. Anders herum kann das Band damit vor längerem Stillstand, beispielsweise im Winter, entspannt werden.

    © Andreas Holzhammer, dlz agrarmagazin
  • Der Hydraulikmotor des Strautmann Aperion 2401
    In Bewegung setzt das Band eine gummibeschichtete Walze im Heck, die wiederum von einem Hydraulikmotor angetrieben wird. Wir haben selten mehr als 1,5 Minuten auf der Siloplatte verbracht. Die Kraft des Hydraulikantriebs passt: Auch mit nasser Grassilage im Herbst haben wir den Aperion immer leer bekommen.

    © dlz agrarmagazin/Andreas Holzhammer
  • Die Stirnwand des Strautmann Aperion 2401
    Gut gefallen hat uns die Frontwand aus gelöchertem Stahlblech. Damit ist die Sicht in den Laderaum auch bei Gegenlicht immer gewährleistet. Für feinere Güter wie Getreide liefert Strautmann zwei Plexiglasscheiben mit, die man mit wenigen Handgriffen in die Frontwand einsetzt. Die serienmäßige hydraulisch klappbare Stirnwand war beim Maishäckseln sehr hilfreich.

    © Andreas Holzhammer, dlz agrarmagazin
  • Der Dosieraggregatantrieb des Strautmann Aperion 2401
    Unser Test-Aperion war mit dem optionalen Dosieraggregat mit zwei Dosierwalzen ausgestattet. Die Walzen werden mechanisch über Rollenketten angetrieben. Die Kraft dazu kommt von der Zapfwelle, die unter der Plattform des Wagens verläuft. Es ist baugleich mit den Aggregaten in den Häckselwagen von Strautmann und dementsprechend bewährte Technik.

    © Andreas Holzhammer, dlz agrarmagazin
  • Das Bedienpult des Strautmann Aperion 2401
    Mit Drehreglern und Kipp­schaltern hat man auf dem Bedienpult alle Funk­tionen selbsterklärend im Griff: Beleuchtung, optionaler Teleskopaufsatz, optio­nales Abdecksystem, Stirn- und Heck­klappe, Transportboden und Lenkachse. Gut gefallen hat uns der Straßenfahrtmodus: Wird er aktiviert, werden alle Hydraulikfunktionen bis auf die Lenkachse gesperrt und alle Arbeitsscheinwerfer ausgeschaltet.

    © Andreas Holzhammer, dlz agrarmagazin