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Bioethanol verteuert E10 nicht

von , am
14.01.2015

Bioethanol-Anlage in Zeitz
Die ab dem 1. Januar 2015 geltende Pflicht, die CO2-Emissionen von Kraftstoffen um 3,5 Prozent zu senken, ist nicht für Preisanhebungen bei Super E10 verantwortlich ist. Das stellt der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) klar.[[mehr]]
 
Aktuellen Presseberichten zu Folge hatte der Sprecher von Aral Deutschland, Detlev Brandenburg, zu der Preisanhebung von 2 Cent pro Liter Super E10 an Aral-Tankstellen erklärt, dass die CO2-Minderungspflicht Biokraftstoffe mit höherem CO2-Einsparpotenzial belohne, die aber teurer und nicht unbegrenzt verfügbar seien.
 
Diese Behauptung steht in Widerspruch zu dem andauernden Preisdruck bei Bioethanol. Der Preis von in Super E10 verwendetem Bioethanol ist von 46 Cent pro Liter im Dezember 2014 auf 44 Cent pro Liter am 12. Januar 2015 gesunken.
 

Schwache Nachfrage

Nach Mitteilung der Londoner Preisberichterstattungsagentur Platts gab es für an diesem Tag von der ARAL-Muttergesellschaft BP zu 44,5 Cent pro Liter angebotenes Bioethanol keinen Abnehmer. Auch für 43,9 Cent pro Liter von einem anderen Unternehmen angebotenes Bioethanol fand keinen Käufer. Dies spricht eher für eine mangelnde Nachfrage nach Bioethanol, als für die von dem Aral-Sprecher behauptete begrenzte Verfügbarkeit von Bioethanol. 
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