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Biomilch: Arla buhlt um neue Lieferanten

von , am
21.04.2015

Arla Foods wird Ende April den Zuschlag für Biomilch erneut erhöhen.

© Arla
Arla Foods, nach eigenen Angaben größte Bio-Molkerei der Welt, wird in den kommenden beiden Jahren bis zu 250 Millionen Kilogramm mehr Biomilch benötigen. Diese Milch soll insbesondere aus Zentraleuropa (Deutschland, Niederlande, Belgien und Luxemburg), Dänemark und Schweden stammen. Die Mehrmengen können durch die Erweiterung der Produktion aktueller Genossenschaftsmitglieder, aber auch von neuen Lieferanten aus diesen Regionen kommen, die mit Arla einen entsprechenden Vertrag abschließen.
 
Ab sofort können sich neben interessierten Genossenschaftsmitgliedern auch weitere Biomilcherzeuger bei Arla Foods melden. Basierend auf der Marktanalyse für Bio-Rohmilch in Zentraleuropa (CCE) hat Arlas Geschäftsführung entschieden, den Bio-Zuschlag für seine Genossenschaftsmitglieder in Zentraleuropa zum 27. April 2015 um zwei Eurocent anzuheben. Bereits im März hatte Arla seinen Biomilchzuschlag angehoben, wie wir in der dlz berichteten.
 
Aktuell bekommen Öko-Milchviehhalter lautt Arla einen Zuschlag von bis zu 13 Eurocent je Kilogramm auf den konventionellen Milchpreis.

Umstellung ist langwierige Entscheidung

Arlas stellvertretendem Geschäftsführer Povl Krogsgaard ist bewusst, dass eine Umstellung auf die Produktion von Bio-Milch keine kurzfristige Entscheidung ist, setzt aber dennoch auf interessierte Landwirte, die heute noch konventionelle Milch liefern. "Ganz konkret dauert es zwei Jahre, um von der konventionellen Milcherzeugung auf Bio-Produktion umzustellen. Das bedeutet für uns auch, dass wir bereits jetzt einen Beschaffungsprozess für neue Lieferanten in die Wege leiten müssen", so Krogsgaard weiter. 
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