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Bonde stützt kleinere Betriebe

von , am
22.07.2015

Mit einer neuen Fördermaßnahme für Investitionen in kleine landwirtschaftliche Betriebe unterstützt in Baden-Württemberg das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz den Erhalt der vielfältigen Kulturlandschaften im Land.

© Werkbild
"Gerade in Mittelgebirgsregionen mit erschwerten Bewirtschaftungsbedingungen wie dem Schwarzwald oder der Schwäbischen Alb ist diese Förderung wichtig, um Wiesentäler und Weiden offen zu halten und Streuobstwiesen, Heiden und Moore für Tiere, Pflanzen und für Erholungssuchende durch eine nachhaltige wirtschaftliche Nutzung zu erhalten. Die Antragsformulare sind unter www.landwirtschaft-bw.info ab sofort abrufbar", sagte Agrarminister Alexander Bonde.
 
Die auf kleine landwirtschaftliche Betriebe ausgerichtete Fördermaßnahme ist in die Landschaftspflegerichtlinie (LPR) integriert. "Sie wird landesweit angeboten und rundet das bisherige Förderspektrum ab", sagte der Minister. Gefördert werden Investitionen in die Tierhaltung sowie der Erwerb technischer Anlagen und Hangspezialmaschinen für die Bewirtschaftung von Steillagen. Die Basisförderung beträgt 20 Prozent, eine Aufstockung auf 30 Prozent ist für besonders tiergerechte Haltung von Rindern und eine Premiumförderung von 40 Prozent bei Investitionen in die Tierhaltung beispielsweise von Schafen oder Ziegen möglich.

 

Keine Buchführungsunterlagen nötig

Die zuwendungsfähigen Kosten müssten mindestens 20.000 Euro beantragen und könnten maximal bei 200.000 Euro liegen. Anträge können landwirtschaftlichen Betriebe stellen, deren Marktleistung höchstens 80.000 Euro je Jahr beträgt und die mit ihrer Bewirtschaftung Leistungen zum Erhalt der Kulturlandschaft in Baden-Württemberg erbringen. Die Antragstellung wird für viele kleine Betriebe dadurch erleichtert, dass keine Buchführungsunterlagen vorgelegt werden müssen. 
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