Login
dlz-Aktuell

Bundesländer stimmen Greening zu

von , am
13.10.2014

© DSV
Der Bundesrat hat am vergangenen Freitag noch ein paar Änderungen in die Greening-Verordnung eingebaut und verabschiedet. Nun muss die Bundesregierung den Änderungen noch zustimmen. [[mehr]] Der Beschluss des Bundesrates über die Direktzahlungenverordnung bringt nach Einschätzung des Deutschen Bauernverbandes eine längst überfällige Klarheit bei wichtigen Details des Greening der EU-Direktzahlungen, insbesondere zu den Zwischenfrüchten, den Leguminosen, den Kurzumtriebsplantagen und den Feld- und Randstreifen als ökologische Vorrangflächen.
 
 

20 m Pufferstreifen möglich

Der Bundesrat hat hier noch einige Ergänzungen bei den anrechnungsfähigen Kulturarten sowie eine Höchstbreite der anrechnungsfähigen Pufferstreifen an Gewässern von 10 auf 20 Meter beschlossen, die das Greening praktikabler machen. Daneben ist Rauhafer und die Buchweizenart Fagopyrum esculentum als Zwischenfrucht zugelassen. Allerdings lehnten die Bundesländer ab, Wickroggen und Saathafer in die Zwischenfruchtliste aufzunehmen
 
Der DBV erwartet nun von der Bundesregierung, dass diese den Änderungsvorschlägen des Bundesrates schnell zustimmt und die Verordnung in Kraft setzt. Der DBV weist darauf hin, dass als nächste die Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung voraussichtlich im November und die Durchführungsverordnung für das Kontrollsystem (InVeKoS) voraussichtlich im Februar 2015 vom Bundesrat beraten und beschlossen werden. 
Auch interessant