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Deutlich weniger Getreide und Raps

von , am
17.06.2015

Die Trockenheit in Mitteldeutschland zeigt ihre Wirkung. Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) schätzt die deutsche Getreide- und Rapsernte nun deutlich niedriger ein.

© landpixel
Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) passt seine Ernteschätzung an und geht aktuell von einer nur noch durchschnittlichen Getreideernte von gut 47,7 Mio. t aus. Dieser Wert liegt etwa 2 Mio. t unter der Prognose des Vormonats und gut acht Prozent unter dem Rekordergebnis 2014 von 52 Mio. t. Grund für diese Anpassung ist das in weiten Teilen Deutschlands anhaltend trockene, warme Wetter. Dort leiden die Getreidebestände teilweise sehr deutlich unter Trockenstress. Sollte in der nächsten Zeit kein ergiebiger Regen fallen, sind weitere Einbußen zu befürchten.

20 Prozent weniger Raps

Beim Raps hat der DRV seine Prognose witterungsbedingt ebenfalls korrigiert. Der Verband geht von einer Ernte von knapp 5 Mio. t aus. Das rekordverdächtige Ergebnis des Vorjahres von gut 6,2 Mio. t wird damit um rund 20 Prozent unterschritten.
 
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