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Deutliches Plus bei Rindern

von , am
29.01.2015

© Josef Koch
Die VVG Oberbayern-Schwaben eG konnte im vergangenen Jahr deutlich mehr Tiere vermarkten. So kletterte die Gesamtzahl um 4,2 Prozent auf über 1,53 Mio. Tieren.[[mehr]] 
Dies berichtete Vorstandsvorsitzender Hubert Mayer (Bild) bei den VVG-Regionalversammlungen. Besonders starkt war der Anstieg mit 7,3 Prozent im Rinderbereich auf knapp 120.000 Tiere. Davon entfielen 60.675 Stück auf Jungbullen, der Rest verteilte sich im wesentlichen auf Kühe mit 38.549 und Färsen mit 19.832.
 
Auch bei den Schweine konnte die Vieherzeugergemeinschaft zulegen. So konnte sie 2014 mit 596.401 Mastschweinen knapp vier Prozent mehr Tiere verkaufen. Bei Ferkeln stieg die Zahl um 3,8 Prozent auf 727.010 vermarktete Tiere.
 

 
 
 

Eigenkapital weiter gestiegen

Aufgrund der schwächeren Preise vor allem im Schweinebereich konnte die VVG die ihre Umsatz mit 398,8 Mio. Euro gegenüber 2013 nur leicht steigern, räumt Mayer ein. Allerdings stellte er in Aussicht, dass der Gewinn 2014 noch über der Marke von 2013 liegen werde. Damals erzielte die VVG ein Plus von 588.000 Euro. Ein Großteil des Gewinnes wird für die Aufstockung des Eigenkapitals verwendet. "Für 2014 wird es bei rund 14,2 Mio. Euro liegen", gab der VVG-Vorsitzende bekannt. Im Vorjahr betrug das Eigenkapital inklusive aller Beteiligungen 12,9 Mio. Euro.
 
Da die VVG Oberbayern-Schwaben auf teure Versicherungen gegen Forderungsausfälle verzichte, benötige man die Rücklagen um sich gegen solche Risken abzusichern und um gegenüber den Landwirten zahlungsfähig zu bleiben, erläutert Mayer. Immerhin mache die VVG pro Arbeitstag rund 2 Mio. Euro Umsatz.  
 
 
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