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Direktzahlungen nicht kürzen

von , am
16.10.2014

© agrarfoto
Copa-Cogeca attackiert angesichts beispielloser Russlandkrise mit Auswirkungen auf Landwirte und landwirtschaftliche Genossenschaften Kürzungsvorhaben der Kommission für den Agrarhaushalt 2015. [[mehr]]
 
So hat Copa-Cogeca ein Schreiben an die Abgeordneten des Europäischen Parlaments, in dem diese aufgerufen werden, das Vorhaben der EU-Kommission zur Kürzung der landwirtschaftlichen Ausgaben im EU-Haushalt 2015 und der Umverteilung dieser Mittel abzulehnen. Mit Blick auf die beispiellose Krise, die Landwirte und landwirtschaftliche Genossenschaften aufgrund des russischen Embargos gegen landwirtschaftliche Exporte der EU im Wert von 11 Mrd. Euro trifft, sei dies absolut inakzeptabel, so Copa-Cogeca.
 

 

Agrarreform sieht aber Kürzung vor

Copa-Cogeca-Generalsekretär Pekka Pesonen sagte: "Für einige landwirtschaftliche Erzeugnisse sind die Preise infolge des russischen Embargos um mehr als 50 % eingebrochen. Jetzt dürfen nicht noch die landwirtschaftlichen Ausgaben für 2015 gekürzt und die Mittel anderen Zweckbestimmungen zugeführt werden."
 
Die Beschlüsse zur Agrarreform 2020 sehen indes vor, dass Direktzahlungen gekürzt werden, wenn die Mittel im Krisenfonds nicht reichen. Dem hatten bei der Verabschiedung der Agrarreform auch die EU-Parlamentarier zugestimmt.  
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