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DMK verspricht 2016 bessere Milchpreise

DMK-Chef Dr. Josef Schwaiger © DMK Deutsches Milchkontor
von , am
19.10.2015

Obwohl der DMK-Milchpreis seit längerem hinter anderen Wettbewerbern zurückbleibt, will DMK-Chef Dr.Josef Schwaiger an der eingeschlagenen Strategie festhalten.

Dr. Josef Schwaiger, Sprecher der DMK-Geschäftsführung. © DMK Deutsches Milchkontor
Für September ist der DMK-Milchpreis sogar an das untere Ende im bundesweiten dlz-Milchpreistrend gerutscht. "Es gibt nichts schön zu reden: Der Milchpreis ist weltweit zu niedrig und, was die DMK- als Anteilseigner besonders wundert, unser DMK-Auszahlungspreis liegt derzeit nicht immer auf Augenhöhe mit allen Wettbewerbern," gibt Dr. Josef Schwaiger in der DMK-Mitgliederzeitschrift Milchwelt zu.
 
"Wir haben eine klare Strategie – und sind überzeugt, dass sie richtig ist", erläutert Dr. Josef Schwaiger die Gründe für die schwache Auszahlungsleistung. "Wir versuchen, kurzfristig so viel Geld wie möglich auf die Höfe zu bringen – die Situation erfordert harte Einschnitte, auch entgegen der DMK-Wachstumsstrategie."
 
 

Investitionen kosten 2 Cent Milchpreis

Laut Dr. Schwaiger sei die DMK deswegen keineswegs schlechter als andere Molkereien. Aber die Kosten für derzeitige Neubauten und Umstrukturierungen in dieser Größenordnung brauchen trotz sehr gewissenhafter Planungen ihre Zeit, entsprechend überdecken die Kosten (noch) die neuen, positiven Effekte. DMK habe allein in 2012 – 2014 mehr als 500 Mio. Euro investiert. "Das sind 33 Prozent aller Investitionen der rund 80 deutschen Molkereien," ordnet Schwaiger ein. "Konkret kosten uns diese Sonderbelastungen – durch Schließungen alter Werke und Anlagen, Projektvorlauf neuer Maschinen, Inbetriebnahme, Markterschließungen, Listungen und vielem mehr – umgerechnet rund 2 Cent Milchpreis in 2014 und 2015."
 
Doch ab 2016 laufen hier neben der AfA keine besonderen Ausgaben mehr auf. Stattdessen sei gleichzeitig das DMK-Sortiment für den Weltmarkt optimiert, die DMK- Werke und Anlagen seinen dann hochmodern und energieeffizient. "Eine bessere Verwertung aus der Milch ist dann gegeben", verpricht Dr. Schwaiger.
 
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