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Drei Prozent mehr Weizen gedrillt

von , am
19.12.2014

Im Herbst 2014 haben die Landwirte in Deutschland auf 5,56 Millionen Hektar Ackerland Wintergetreide für die kommende Ernte 2015 ausgesät.

© landpixel
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, liegt die Aussaatfläche von Wintergetreide für die Ernte 2015 damit um 128.000 Hektar oder zwei Prozent über den Anbauflächen von 2014. [[mehr]] Der Zuwachs beim Wintergetreide ist dabei insbesondere auf das Ausweiten der Anbauflächen von Winterweizen und Wintergerste zurückzuführen.
 
Bei der Anbaufläche von Winterweizen, der bedeutendsten Getreideart in Deutschland, wird von einer Flächenzunahme von knapp drei Prozent auf 3,25 Millionen Hektar gegenüber 2014 ausgegangen. Das sind 89.000 Hektar mehr als im Erntejahr 2014. Der Anbau von Wintergerste wird zur Ernte 2015 voraussichtlich um 43.000 Hektar auf 1,27 Millionen Hektar steigen (+ 4 %).
 
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Sechs Prozent weniger Raps

Gleichzeitig ist ein deutlicher Rückgang bei der Aussaat von Winterraps festzustellen. Während im Jahr 2014 die Anbaufläche von Winterraps 1,39 Millionen Hektar betrug, ist die Aussaatfläche zur Ernte 2015 mit 1,31 Millionen Hektar um rund 81.000 Hektar oder sechs Prozent geringer. Ein Rückgang der Anbauflächen von Winterraps ist in fast allen Bundesländern festzustellen.
 
Die größten Flächenrückgänge weisen Niedersachsen mit – 11 %, Bayern mit fast – 10 %, Nordrhein-Westfalen mit knapp – 9 % sowie Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Thüringen mit jeweils – 8 % auf. Lediglich in Rheinland-Pfalz (+ 5 %) und im Saarland (+ 1 %) haben die Landwirte mehr Winterraps ausgesät.
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