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Düngung: Bayern soll sich für Erleichterungen einsetzen

von , am
23.10.2014

© landpixel
Die Fraktion der Freien Wähler hat gestern mit einem Dringlichkeitsantrag im Landwirtschaftsausschuss die Bayerns Staatsregierung aufgefordert, sich auf Bundesebene endlich für praxisgerechte Regelungen hinsichtlich der Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie sowie der Bundesanlagenverordnung einzusetzen. [[mehr]]
 
Strengere Anforderungen an die Ausbringungstechnik, eine strikte Anwendung der 170-kg-N-Regel, die Ausweitung der Sperrzeiten für die Düngeausbringung, eine Erhöhung der Lagerkapazitäten auf neun Monate, die Einführung einer Hoftorbilanz sowie ein Totalverbot der Düngung ab 15 Prozent Hangneigung, wie es der Entwurf der Düngeverordnung der Bundesregierung vorsieht, seien Anforderungen an die Landwirte, die den Strukturwandel beschleunigen werden.
 
"Umso erstaunlicher ist es, dass die CSU unseren wegweisenden Antrag abgelehnt hat. Damit leisten die Christsozialen einen Offenbarungseid", erklärte Dr. Leopold Herz, MdL und landwirtschaftspolitischer Sprecher der Freien Wähler Landtagsfraktion.
Auch setzten sich die Freien Wähler gegen die Gleichstellung von JGS-Anlagen mit Chemieanlagen der Industrie ein. Eine Überprüfung und die Ausstattung aller JGS-Anlagen mit einem Leckageerkennungssystem seien technisch mit sehr hohen Kosten verbunden.
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