Leguminosen DemoNet Erbse Bohne

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Rund 75 Demonstrationsbetriebe in Deutschland zeigen, wie Anbau und Wertschöpfung der Leguminosen gelingen.

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Zirka 60 Prozent der Netzwerk-Betriebe wirtschaften konventionell, 40 Prozent ökologisch. Sie zeigen innovative Ansätze auch zur Verwertung von Erbsen und Bohnen. Dazu veranstalten sie Feldtage und Betriebsbesichtigungen und sind Ansprechpartner für Berufskollegen.

Das Ziel des modellhaften Demonstrationsnetzwerks Erbse/Bohne ist es, Anbau und Verarbeitung der beider Kulturen zu unterstützen sowie Nachfrage und Angebot zusammenzubringen. Geleitet vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) sind auch verarbeitende Demonstrationsbetriebe aus zehn Bundesländern und weitere Partner für das "DemoNetErBo" aktiv (vgl. dlz 7/16, Seite 56).

Die Partner sind Landesämter, Kammern und Dienstleistungszentren. Die Fachhochschule Südwestfalen betrachtet ökonomische Aspekte. Die Universität Hamburg untersucht die Qualität der Ernteprodukte als Futter oder in der Verarbeitungsindustrie. Dabei muss sich noch herausstellen, welche Qualitäten über den Rohproteingehalt hinaus nötig werden und ob sich daraus neue Vermarktungsfelder ergeben.

Die Wertschöpfungskette muss ins­gesamt verbessert werden. Das gilt nicht nur für die innerbetriebliche Verwertung, sondern auch für den nachgelagerten Bereich wie Landhandel, Futtermischer und Verarbeiter. Denn nur ein gesicherter Absatz gibt genügend Anreize für den Anbau.

Das Netzwerk bündelt Wissen und bereitet es so auf, dass es für Anbauer verfügbar wird. Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) ist für den Wissenstransfer verantwortlich, damit die Erfahrungen in die Branche gelangen. Alle, die sich für Erbse und Bohne interessieren, finden Informationen auch im Netz: www.demoneterbo.agrarpraxisforschung.de

Den vollständigen Beitrag können Sie sich hier herunterladen (PDF, 3,6 MB).

 

Der vollständige Beitrag ist im dlz agrarmagazin Februar 2017 erschienen.

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