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Erneut Vogelgrippe in Niedersachsen

von , am
28.07.2015

Im Landkreis Emsland ist die hochpathogene Form der Vogelgrippe bei einem Bestand mit Legehennen festgestellt worden.

© fux/Fotolia
Betroffen ist ein Betrieb mit etwa 10.000 Legehennen in Bodenhaltung, die bereits getötet worden sind. Der Verdacht auf Vogelgrippe hatte sich durch Eigenkontrollergebnisse ergeben, die nun durch amtliche Proben des LAVES bestätigt worden sind, teilt das niedersächsische Landwirtschaftsministerium mit. Zudem steht nach Untersuchungen im nationalen Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems fest, dass es sich um die hochpathogene Form der Aviären Influenza (HPAI) mit dem Subtyp H7N7 handelt.
 
Die Behörden haben ein Sperrbezirk von drei Kilometer Radius um den Ausbruchsbetrieb sowie ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von zehn Kilometern eingerichtet. Geflügel darf nicht in diese Gebiete hinein- oder aus diesen Gebieten heraus gebracht werden. Im Radius von einem Kilometer um den betroffenen Betrieb werden ebenfalls die Bestände tierschutzkonform getötet - in diesem Fall rund 60 Tiere aus zwei Tierhaltungen. Daneben werden epidemiologische Ermittlungen vorgenommen, um die Ursache sowie weitere Kontaktbetriebe festzustellen.

Frühestens nach 30 Tagen keine Auflagen mehr

Tritt 30 Tage nach Reinigung und Desinfektion des Betriebes kein neuer Fall auf, können diese Maßnahmen aufgehoben werden. In Niedersachsen wurden zuletzt Ausbrüche einer hochpathogenen Aviären Influenza vom Typ H5N8 im Dezember 2014 im Landkreis Cloppenburg und im Landkreis Emsland festgestellt. Im März und im Juni dieses Jahres kam es im Landkreis Cuxhaven und im Landkreis Emsland zu Ausbrüchen der niedrigpathogenen Form der Vogelgrippe vom Typ H7N7.
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