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Wir ersticken im Papier

von , am
26.05.2015

Landwirte stöhnen unter den Auflagen des Mindestlohnes. Die Papierflut steigt ins Unermessliche. Der Zeitaufwand ist riesig. Doch die Politik stellt sich stur und ist kaum zu Zugeständnissen bereit.

Auf dem Acker Arbeitszeiten richtig zu erfassen, ist für die Landwirte schwierig und bringt jede Menge Schreibkram mit sich. Doch die Zollkontrolleure werden dies überprüfen. © Imago/Imagebroker
Während sich Verbraucher derzeit über leckeren Spargel und Erdbeeren freuen, wird auf den Feldern Knochenarbeit geleistet. Eine Flut von Saisonkräften stechen den Spargel und pflücken die Erdbeeren, und das bei jedem Wetter. Nichts Neues? Doch, denn seit diesem Jahr hat sich beim Aufwand für Landwirte, die Saisonkräfte beschäftigen, Grundlegendes geändert. Stichwort: Mindestlohn.

Praktiker gefragt

Für landwirtschaftlich Beschäftigte gilt ein Mindestsatz von 7,40 Euro/h; für andere Beschäftigte sind 8,50 Euro/h fällig. Das höhere Lohnniveau ärgert Spargel-, Erdbeer- oder Gemüseanbauer, weil sie befürchten, die höheren Kosten kaum am Markt wiederzubekommen. Doch noch größer ist der Ärger der Landwirte über stumpfsinnige und praxisuntaugliche Auflagen, die das Mindestlohngesetz mit sich bringt. Im dlz agrarmagazin berichten Praktiker, wie sie damit umgehen. heu
Der vollständige Beitrag ist im dlz agrarmagazin Juni 2015 erschienen.
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