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FFH: Entwürfe frühzeitig einsehen

von , am
13.03.2015

Der Bayerische Bauernverband empfiehlt allen von FFH-Gebieten betroffenen Grundeigentümern, Landwirten und Waldbauern, frühzeitig die Entwürfe zur Feinabgrenzung und die geplanten Erhaltungsziele zu prüfen.

© landpixel
Die Entwurfsunterlagen zu den Erhaltungszielen und zur genaueren Grenzziehung der FFH-Gebiete im Maßstab 1:5.000 stehen über die Internetseite des bayerischen Umweltministeriums zur Verfügung. Die Frist für das Anhörungsverfahren wird bis zum 1. Mai 2015 verlängert.
 
Seit 9. Januar läuft die Anhörung zum Entwurf der Natura 2000-Verordnung und der Feinabgrenzung der FFH-Gebiete. Beim Anhörungsverfahren im Internet sind verschiedentlich zahlreiche Probleme und technische Schwierigkeiten aufgetreten. Damit alle Betroffenen die geplanten grundstücksscharfen Grenzen und im Verordnungsentwurf benannten Erhaltungsziele fundiert prüfen können, hatte sich der Bauernverband bereits Ende Januar für eine Verlängerung eingesetzt.
 
 

Ausgenommene Flöchen werden erfasst

Die Unterlagen und Karten zur FFH-Feinabgrenzung sind im Internet abrufbar, auch die Stellungnahmen müssen Landwirte online abgeben. Für die betroffenen Landwirte, Waldbauern und Grundeigentümern ist es aufwendig, die umfassenden Entwurfsunterlagen für die konkreten FFH-Gebiete zu prüfen. Den betroffenen Bewirtschaftern und Grundeigentümern ist viel daran gelegen, hier eine genaue Prüfung und gegebenenfalls Stellungnahme vornehmen zu können.
 
Wichtig ist für die Bauern auch, dass die von der FFH-Gebietskulisse ausgenommenen, landwirtschaftlichen Nutzflächen nun auch in den späteren Karten erfasst werden. Dass dies die Naturschutzbehörden nach dem Anhörungsverfahren erledigen, habe Staatsministerin Scharf zugesichert, so der BBV.
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