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FrieslandCampina: Stabiler Umsatz

von , am
13.03.2015

Ebenso wie bei DMK mussten auch die Milchbauern bei FrieslandlandCampina im vergangenen Jahr einen leichten Rückgang des Milchpreises verkraften.

So ging der Leistungspreis von 42,90 Cent/kg auf 42,70 Cent/kg in 2014 zurück. Gleichzeitig verarbeitete der niederländische Milchriese mit 10,7 Mrd. kg 0,5 Prozent mehr Milch. Die Milchanlieferungen der Mitglieder kletterten um 2,5 Prozent auf 9,5 Mrd. kg.
 
Seinen Umsatz konnte Friesland Campina 2014 leicht um 0,6 Prozent auf 11,3 Mrd. Euro erhöhen. Das Betriebsergebnis fiel bereinigt um einmalige Erträge und Wechselkursauswirkungen um 10,7 Prozent auf 458 Mio. Euro. Beeinflusst worden sei das Ergebnis zudem vom russischen Embargo für Molkereiprodukte. Die geschätzten direkten Auswirkungen wie Umsatz- und Gewinneinbußen und indirekten Folgen durch negative Marktentwicklungen belaufen sich auf mindestens 80 Mio. €, schätzt das Unternehmen Inklusive der Sondereinflüsse lag das Betriebsergebnis aber mit 489 Mio. Euro 56,2 Prozent über Vorjahr.
 
Der Jahresüberschuss stieg gegenüber 2013 von 157 Mio. Euro auf 303 Mio. Euro. Bereinigt um Einmaleffekte und negative Wechselkursauswirkungen ist der Jahresüberschuss um 13,1 Prozent niedriger als 2013 und beträgt 284 Mio. Euro.

 

Weltweit zwei bis vier Prozent mehr Milch

"Mit der Aufhebung der EU-Milchquotierung wird die Volatilität auf den Märkten für Molkereiprodukte eventuell weiter steigen. Die Aussichten für Friesland Campina und die Mitglied-Milchviehhalter bleiben jedoch positiv", blickt Cees ’t Hart, Geschäftsführer  FrieslandCampina, optimistisch in die Zukunft.
 
Für 2015 rechnet das Unternehmen weltweit mit einem um zwei bis vier Prozent größeren Milchangebot. Die Nachfrage nach Molkereiprodukten werde 2015 voraussichtlich leicht steigen, insbesondere durch die wachsende Mittelschicht in Asien und Afrika. Vorteile erhoftt FrieslandCampina im Export aufgrund des relativ günstigen Eurokurses. Molkereiprodukte aus der Eurozone können so besser mit Anbietern aus Ländern mit anderer Währung konkurrieren können, wodurch mehr Molkereiprodukte ausgeführt werden könnten.

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