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Gute Noten für das Julis-Kühn-Institut

von , am
27.10.2014

Gute Noten hat das Julius-Kühn-Institut (JKI), das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, vom Wissenschaftsrat erhalten. Das unabhängige Expertengremium bescheinigt dem Ressortforschungsinstitut des Bundeslandwirtschaftsministeriums eine hervorragende Arbeit.

Das JKI habe als eine der größten und thematisch vielseitigsten Einrichtungen für die Kulturpflanzenforschung mit einer großen Anzahl an kompetenten wissenschaftlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und mit ausgezeichneter Ausstattung eine zentrale Bedeutung für die Agrarforschung und Agrarwirtschaft in Deutschland, heißt es in dem Evaluierungsbericht.
 Es führe gute bis sehr gute eigene Forschung durch und erbringe auf dieser Grundlage gesellschaftlich relevante, nachgefragte Dienst- und Beratungsleistungen für das BMEL und andere. Das Angebot des JKI wird nach Ansicht des Wissenschaftsrates von keinem anderen Dienstleister in vergleichbarer Form und Qualität angeboten.

Weitere Bwertungen folgen

Agrarminister Christian Schmidt sagte, die bisherigen Bewertungen der Ressortforschung durch den Wissenschaftsrat seien in hohem Maße erfreulich. Bereits im Juli 2013 wurde die Evaluierung des Friedrich-Loeffler-Instituts für Tiergesundheit (FLI) abgeschlossen. Dabei hat der Wissenschaftsrat dem FLI eine ausgesprochen hohe wissenschaftliche Qualität und ein sehr hohes internationales Ansehen attestiert. Auch das Deutsche Biomasseforschungszentrum gGmbH (DBFZ) sowie das Max-Rubner-Institut (MRI) wurden vom Wissenschaftsrat mit guter bis sehr guter Bewertung evaluiert. Derzeit arbeiten die Evaluierungsgruppen noch an der Bewertung des Thünen-Instituts für ländliche Räume, Wald und Fischerei sowie des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Der Abschluss dieser Evaluierungen ist für Sommer 2015 geplant.

Das Verfahren

Zur Bewertung der jeweiligen Forschungseinrichtungen setzt der Evaluationsausschuss des Wissenschaftsrates Arbeitsgruppen ein. Sie bestehen aus fachlich einschlägig erfahrenen und international anerkannten Wissenschaftlern. Diese besuchen die zu evaluierenden Einrichtungen, diskutieren mit Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung die Leistungen der jeweiligen Einrichtung und bewerten deren Veröffentlichungen. Zusammenfassend erstellen die Bewertungsgruppen fachliche Berichte, die im Verfahren nicht mehr geändert werden können. Auf dieser Basis erarbeitet der Evaluationsausschuss des Wissenschaftsrates wissenschaftspolitische Stellungnahmen und Empfehlungen.
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