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GVO-Verbot: Bund muss das regeln

von , am
24.03.2015

Auf der Agrarministerkonferenz in Bad Homburg waren sich die Bundesländer einig, dass das Anbauverbot für Genpflanzen auf Bundesebene kommen muss.

© Werkbild
"Bundesagrarminister Schmidt ist jetzt gefordert, damit Gentechnik in Deutschland nicht auf die Äcker kommt. Der Bund hat es in der Hand, ob wir in Deutschland einen Flickenteppich aus Anbauverboten bekommen oder eine einheitliche bundesweite Lösung. Mit jeder angebauten Gentechnik-Pflanze wird es schwieriger, den Wunsch der Verbraucherinnen und Verbraucher zu erfüllen, die keine Gentechnik auf dem Teller haben wollen", sagte der baden-württembergische Verbraucherminister Alexander Bonde.
 
Agrarminister Schmidt befürwortet jedoch rechtssichere Lösungen vor. Seiner Meinung nach wären diese wohl auf Bundeslandsebene umzustezen. Andere Ländergrarminister fürchten jedoch, dass es in Deutschland zu einem GVO-Flickenteppich kommne wird, wenn der Bund das GVO-Verbot den Bundesländern überlässt.
 
Bonde bekräftigte dabei erneut: "Wir wollen in Baden-Württemberg alle Möglichkeiten nutzen, unsere Äcker und Lebensmittel vor Gentechnik zu schützen."
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